Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 24 (1875)
- Issue
- Heft 6
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1875-01-01
- Page
- Seite 282 (sequence 2)
- Language
- German
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282 Recenston. dern העכור (ob. סדר (ספר und es ist zu Verona im Jahre der Welt 4906 entstauben. Es ergiebt sich bieses aus ber Schrift selbst so beutlich, baß es von Niemanbem bestritten werben kann; nur hinsichtlich ber Jahresangabe ist eine kleine Ungenauigkeit zu berichtigen. Herr H. schließt nämlich aus ben Worten: (so verbessert er richtig in) בשנה החמשית למחזורנו שחיא שנת חתק״ו (p. 9 a des Textes) > . . תהיה תקופה ניסן על רעת שמואל (der Vorrede statt תרוק״ו) und הנה בשנה הנזכרת חהיה תקופת תשרי לפי דעת שמואל בסוף תשרי (p. 9 d Text), daß bereits vor beul Beginne des Iahres 4907 bas Werk vollendet gewesen sein müsse. Nun aber heißt es p. 8b des Textes ausdrücklich ,הנה אנהנו היות כשנת ה׳ למחוור המולדות ובה ובשנת (so muß es nämlich heißen statt des bloßen, keinen @imt gebenden ד׳ו יעבר חג המצות מלו (בשנת ועיר לא באה תקופת ש׳, woraus doch hervorgeht, daß zur Zeit ber Abfassung bereits bas Jahr 4907 eingetreten war, und damit steht keineswegs die angezogene Bemerkung והגה בשנה הנזכרת תהיי תקופת יתשרי . . . בסוף תשרי in Widerspruch, weil darunter das erst mit Nissan beginnenden Tekusa-Jahr und die Tekufa von Tischri 4908 zu verstehen ist, welche letztere auch erst Ende dieses Monats siel, während die des Jahres 4907 bereits um die Mitte desselben eintraf. Hienach durfte sich die Abfassungszeit unserer Schrift ganz genau sixiren lassen und zwar fällt sie zwi. scheu Tischri und Nissan 4907 b. h. Ende 1146 — bis Anfang 1147 der gewöhnlichen Zeitrechnung und sie gehört somit in ben Kreis jener großen Reihe astronomischer Abhandlungen, welche in ben Jahren 1147—48 (vid. Graetz VI, 443) entstanben. sind. Nur ist eigenthümlich, baß sich hier Jbn Esra auf seinen viele Jahre später geschriebenen Pentateuch-Commentar beruft, was der Herausgeber wohl mit Recht damit erklärt, daß ber berühmte Autor im späteren Lebensalter nochmals seine Werke durchgegangen sei und nachträglich in dem einen auf bas andere verwiesen habe. Es ist bieses eine sehr beachtenswerthe Wahrnehmung, weil dadurch die Schlüsse, die aus solchen Cita- ±ett gewöhnlich, auch bei Graetz, auf die Abfassungszeit gemacht werben, viel an Bedeutung einbüßen. So wirft denn auch in ber Vorrede Herr Halberstamm mit gewohnter erschöpfender Gründlichkeit Streiflichter auf die gesammte literarische Thätigkeit Jbn Esras und er gelangt hiebei zu einigen von ben Angaben des