Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 24 (1875)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Eine Hymne Samuel Hanagids
- Date
- 1875-01-01
- Page
- Seite 226 (sequence 8)
- Language
- German
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226 Eine Hymne Samuel Hanagids. bss bestand. (V. 41). Gott aber schuf zum Falle der Gegner Samuels von der Schöpfung Urzeit her )'!!2 בקריח — worum ter wohl der Ort ״Alpuenta" verstanden werden kann — eine tiefe Grube. (V. 42). Zohair und Jbn AbbSs beschleunigen ihren Marsch und erscheinen plötzlich in Granada im Monate Ab — Juli 1038. (Bis V. 44). Ihr Lager ist auf dem Berge, während das granadische in den Engpässen (3? בדרך העברה (V. 45.) Die Machthaber in Granada richten ihren Sinn nicht auf das Heer von Almeria, sie betrachten es, als wäre es eine שיארה", welches Wort nach dem Zusammenhangs für nichts Anderes wohl kann gehalten werden, als wie für שיירה im Sinne von ״Gefolge." Zur richtigen Auffassung dieser etwas ungeschickten Stelle führt die Mittheilung bei Dozp, daß man in Granada über den plötzlichen Besuch Z o h a i r s mit einem starken Gefolge ungehalten zu sein Grund hatte. Schon die Ueberschreitung der Grenze, ohne vorher um die Bewilligung angesucht zu haben, wäre ein cssus belli gewesen; allein im Interesse des Friedens, den der Fürst von Granada aufrichtig wünschte, nahm man diese Verstöße gegen den Brauch stillschweigend hin und ging mit ernsten, gutgemeinten Absichten zu den Conferenzen wegen Abschließung eines Bändnisses. Bei der Zusammenkunft Zohairs mit Badis wird von Samuels Feinden viel gegen ihn gehetzt; aber der Staatsrath von Granada befolgt einstimmig die Rathschläge Samuels. (V. 48). Darauf werden von Seiten Almeria's die Friedensunter- Handlungen abgebrochen. (V. 49). Bis V. 58 folgt eine übertriebene Schilderung der Schrecken des Kampfes. ״Der Tag ist finster, die Sonne so umdüstert, wie Samuels Herz." Daran reiht sich ganz unvermittelt ein Gebet Samuels vor oder während der Schlacht, (bis V. 75). Gott erhört Samuels Gebet und verleiht dem Heere von Granada den Sieg, der bis V. 95 als ein überaus glänzender geschildert wird. Charakteristisch sind bloß die V. V. 81 und 89: O'NiSd והשרים בטפלחם und