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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1875-01-01 · Heft 2 · p. Seite 61

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
24 (1875)
Issue
Heft 2
Article
Die Anfänge der Nabatäerherrschaft
Date
1875-01-01
Page
Seite 61 (sequence 13)
Language
German
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Die Anfänge der Nabatäerherrichaft. gl gen, welche das apokryphische Buch Esra erzählt (4, SO) ist wohl historisch und stammt aus einer älteren authentischen Quelle. Zu Darius' Zeit bestanden also die Jdumäer, welche zur Zer» störung des Tempels beigetragen hatten (das. 4, 45), noch in ihrem alten Bestände und in ihren alten Wohnsitzen. Zu Herodots Zeit, d. h. zur Zeit des Darms und Xerxes bis etwa zum Jahr 460 ante wohnten die Jdumäer noch in ihrem alten Gebiete, hatten also noch Petra in Besitz. Um also die Anfänge der Nabatäer zu finden, muß mau die Zeit ermitteln, in welcher die Jdumäer aus ihrem alten Wohnsitze, aus Petra und dem Gebiete bis zum rothen Meere oder bis zum ailanitischen Meerbusen, verdrängt wurden. So viel wir wissen, existirten die Jdumäer noch während der ganzen Dauer der nachexilischeu Zeit. Hprkan I hat sie erst bezwungen und gezwungen, das Judenthum anzuuehmen (um 129). Antipater und sein Sohn Herodes stammten von diesen idumäischen Bekehrten. Zur Zeit des Krieges gegen die Römer haben die Jdumäer den Judäern Beistand geleistet. Wo war ihr Wohnsitz in dieser Zeit, da doch noch vor 310 Petra im Besitz der Nabatäer war? Nur gelegentlich erfahren wir die Städte, in denen die Jdumäer wohnten. Josephus nennt A d ö r a eine idumäische Stadt (Alterth. XIII, 6, 4): wA6mqa 716hg נI60vfiaCag. es ist das in Chronik II 11, 9 genannte אחיריבם. Ferner nennt er nebst Adora noch M a r i s s a als idumäische Städte (das. XIII, 9, 1) : vQxavögde xai rijg ’ISovfxaCag aiQEZ twJ.sk "A 6 00 q a x. M u o 1 01!> ־0 ־' <Mdgrjffov׳). Noch an einer andern Stelle bezeichnet er diese beiden Städte als idumäisches Gebiet (XIII, 19, 4): xaxä rrjv ’I§ovfj,aCav "A S u> o a xal M & arrav. Marissa ist das bekannte Maresch a מרשדס), eine ehemals judäische Stadt, dessen Distanz von Eleutheropolis Eusebius auf 2 röm. M. (6/־ geogr. M.) angiebt (Onomsstivon): Maqr^aä . . . a>g d71d crr/fisuw ß ’EXsvAsq onokemg, Mtarescha war etwa 10 Stunden südwestlich von Jerusalem ent-

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