Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 24 (1875)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die Anfänge der Nabatäerherrschaft
- Date
- 1875-01-01
- Page
- Seite 56 (sequence 8)
- Language
- German
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56 Die Anfänge der Nabatäerherrschaft. des Wortes גיעה schwanken dis Lesarten; es wird auch יאה:! geschrieben (vgl. das. p. 20, Nr. XXXII und p. 21 Nr. XXXVII.). Dieser bisher unerklärt gebliebene Ortsname גיעה oder גיאה kommt auch anderweitig vor. Nicht bloß das Targum, sondern auch die Peschito geben constant den Stadtnainen קדש ברבע durch רקם ו־גאיא (P), רקם גיא־ (T) wieder (Numeri 32, 8; Deuteron. 1, 3, 19), während beide das einfache קרש ohne Beiwort durch רקם erklären. Diese Jdentificirung ist zwar für die Bestimmung der Localität von K a d e s ch und K a d e s ch - Barnea werthlos, ebenso wie die Uebersetzung des Targum für בין קרש ובין ברר (Genes. 16, 4) כין רקם וכין חגר; allein es folgt jedenfalls daraus, daß zur Zeit der üebersetzer zwei Städte Namens Re.kem existirt haben, und daß ein e derselben den Beinamen גיאח führte. Die Existenz eines solchen Stadtnamens ist auch durch die Augäbe des Stephanus Byzantinus gesichert, der eine Stadt nah bei Petra Namens G e a nennt: Fs a, noXtg nXrfiiov JIstqwv sv ’Aoaßia, coc FXavxog sv ’Aoaßtxrj äqyut- Xoyiy. Wir kennen also den ursprünglichen Namen dieser Stadt Gea, nämlich voll רקם גאיח oder רקם געיא oder גיעה. Es kann kein Zweifel darüber obwalten, daß ria dem גיאה entspricht. Was kann die Benennung bedeuten? Im Aramäischen giebt es keine passende Analogie dafür, wohl aber im Arabischen. Hier bedeutet עאיה Gajjah, ״Stadium, Hippodro m." Es kann also noch bei Petra eine Stadt gegeben haben, worin die nabatäischen Könige eine Art Uebungsplatz nach griechischem Muster eingerichtet hatten, weil Petra selbst zu steil war, um als Spielplatz zu dienen. Unter den nabatäischen Fürsten hat es einen A r e t a s gegeben, welcher den Beinamen y c X e X- Ätjv ״Gri ech en fre und" führte, de Luynes theilte eine Münze von ihm mit, welche die Legende hat BaaoXswg >AQVjT0v (ftXsXXryvog (Revue numismatique Jg. 1858 p. 239 309), Dieser Aretas hat ohne Zweifel auch die griechischen Hip-