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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1874-01-01 · Heft 8 · p. Seite 383

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
23 (1874)
Issue
Heft 8
Article
Zur Geschichte des constanten Kalenders
Date
1874-01-01
Page
Seite 383 (sequence 9)
Language
German
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Zur Geschichte des constanten Kalenders. 383 das Recht und die Wahrheit im Slonimski-Pineles'schen Streite gewesen. Herr S. hätte auch aus p. 74 meiner Schrift, wo ich seine Formel für die Moladberechnung — unmittelbar nach der Gaus'schen — bespreche, ersehen können, daß ich der Worte די לחכימא ברמיוה eingedenk geblieben. — Ich werde meine Hypothese jedem unparteiischen Fachnianne gegenüber, der meine Worte in ihren! geraden, logischen Sinne nimmt, mit Bereit- Willigkeit und Ausdauer vertheidigen, aber mit Herrn CH. S. Sloniniski mich umsoweniger in einen bloßen Wortstreit einlassen, als er heute, nachdem er Decennien hindurch die Hypothese Pineies' bekämpft und noch im Jahre 1864 die Entdeäung der Adda'schen Tekupha in das 10. Jahrhundert verlegt hatte, mit einem Male schon längst nachgewiesen haben will, daß die Begründer des Kalenders ums I. 497 gelebt haben. *) Auch meine Hypothese über die Dechijoth stelle ich getrost dem unparteiischen Urtheile Wahrheit liebender Chronologen anheim. Breslau Juli 1874. vr. Adolf Schwarz. Notiz. Lnttehnung indischer Fabeln aus der hebräischen Literatur. In dem 1. Band meiner Geschichte der Juden (S. 348 Note) habe ich nachgewiesen, daß eine Spruchgruppe aus Mischlö in die indische Fabelsammlung des Hitopadesa eiaigermaßen modificirt übergegangen ist. Es liegt aber noch ein Beispiel vor, daß ein historischer Stoff aus dem Buche der Könige in der indischen Literatur verarbeitet wurde. Thomas Steele übersetzte ein Liebesgedicht ans den! Indischen unter dein Titel Kuya Jatakaza (1871); es stammt von einem Ceylonischen ') Man lese nur seine Abhandlung, Monatschr. 1861 und vergleiche dieselbe mit seinem neuesten Aufsatze in der Geiger'schen Zeitschrift.

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