Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 23 (1874)
- Issue
- Heft 7
- Article
- [Rezension] / M. A.
- Date
- 1874-01-01
- Page
- Seite 328 (sequence 4)
- Language
- German
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328 Wcensionen. störender Drilckfehler eingeschlichen; statt a. aer. Sei. 142 muß es herßen: a. aer. Sei. 172. Möge Herr Mendelssohn sein Versprechen, seine Untersuchungen über die noch übrigen von den Römern zu Gunsten der Juden erlassenen und von Josephus ausgezeichneten Decrete der Oessentlichkeit zu übergeben, recht bald einlösen. M. A. Die Exegese bei den französischen Israeliten vom 10. bis 14. Jahrh. Von Antoine Levy, groß. Rabbiner, Professor am Lyc6e von Bordeaux. Leipzig, Oskar Leiner. 94 S. kl. 8". Mit der Herausgabe dieses Büchleins hat das Institut ״zur Förderung der israelitischen Literatur" seinen Zweck — um es kurz zu sagen — nur unvollkommen erreicht. Der an die Spitze gestellte Titel ist wohl vielversprechend, weil unbestimmt und zu allgemein gehalten; um so we- Niger befriedigend aber ist der Inhalt, und wenn auch die Form und Darstellungsweise eine anziehende ist, so bleibt es darum doch wahr, daß Alles in Allem die gewonnene Ausbeute sowohl quantitativ als qualitativ gering ist, und im Vergleiche mit Geigers im I. 1855 erschienenem Parschandatha keinen Fortschritt aufweist. Die vorliegende Arbeit zerfällt in drei oder eigentlich in zwei Capitel, wenn wir nicht die Einleitung S. 1—6, wie es der Vers, zu thun scheint, als besonderes Cap. betrachten wollen. Im ersten Theile der Arbeit S. 7—42 hat der Autor es sich zur Aufgabe gemacht, die bedeutendsten Exegeten des 1 L., 12., 13. und 14. Jahrh. zu durch mustern, indem er die unterscheidenden Merkmale eines jeden von ihnen hervorhebt; der zweite Theil S. 43—94 sucht in den ״politischen, moralischen, literarischen und religiösen Thatsachen dieses Zeitraumes" die verschiedenen Ursachen ausfindig zu machen, ״welche dazu beigetragen haben, damals die verschiedenen Systeme der Auslegung entstehen zu lassen." Vier Jahrhunderte, ein gewaltiger Zeitraum! Und noch dazu Nord- und Südsrankreich mit einander vermengt und unmittelbar nacheinander