Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 22 (1873)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Alte aramäische Poesien zum Vortrage des Haphtara-Targum
- Date
- 1873-01-01
- Page
- Seite 228 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/2829132-2829430-2829436-2867218--14800-2867269- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
228 Alle aramäische Poesien zum Vortrage des Haphtara-Targüm. על מא דאתי ובתחהי אוקים לן נבייא לאוכחאחן ולמבשרא לנא נרוומתא יהא שמיה מברך לעלמי עלמין ואמרו אמן. Aus diesen größer» Schlußformeln hat sich die kleine, oben erwähnte, des römischen Ritus erhalten- Die Formel des Machsor Vitry begümt על דא יתברך וישתבח und endigt כריך שמיה דקורשא בריך הוא ואמרו אמן. — Im Ritus von Fas war eine ganz abweichende; sie beginnt הוא אלהנא רעבד מעלמא נמין und endigt לעלם ולעלמי עלמיא שמיה יתברך (Zunz, Literaturg S. 7,9). U o t i z. In der Einleitung zu Seder Tenaim W'amoraim, welches in der Jubelschrist zu Ehren des hochverehrten Herrn Director vr. Frankel vom Lehrercollegium des Seminars nach einer Günzburgischen Handschrift veröffentlicht wurde, fordert Herr Professor vr. Graetz zu einer Vergleichung dieses Textes mit dem von Luzzato in Kerem Chemed 4 gegebenen auf, um die noch dunkel gebliebenen Puncte aufzuhellen. Dieser Aufforderung unseres hochgeschätzten Lehrers nachkommend, machten wir uns an die Vergleichung der genannten Texte. Da fiel uns vor Allem die schwierige Stelle aus תשעה p אמר ר' ירמיה בנו של ועירא nach der Günzburg'schen Handschrift אבות לשבעה נשיאים wofür die Luzzatosche Edition 'ור ירמיה בנו של ר׳ ווטרא (זעירא) בן ט אבל לד' י נשיאים hat. Bei der weiteren Vergleichung der Erklärung dieses Passus von Rappaport (K. Ch. a. a. £>.) und Graetz (Einleitung XVIII) stellt sich die erstere als äußerst gezwungen heraus, während letztere durch Einfachheit sich auszeichnet, so daß man auf den ersten Blick sie als die zutreffendste zu betrachten geneigt ist. Näher betrachtet, zeigt sich die allzugroße Einfachheit als