Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 21 (1872)
- Issue
- Heft 8
- Article
- Die Palmenstadt Zoar und der Salzberg am todten Meere
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 346 (sequence 10)
- Language
- German
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346 Die Palmenstadt Zoar und der Salzberg am tobten Meere. Josua die Südgrenze des Landes bestimmt. Jeder Grenzpunkt muß eben einenmarkirten Charakter haben. Von diesem Salzberge läuft beinahe eine Longititudinal-Linie bis Baal-Gad am Fuße des Hermon. Die Versionen haben natürlich die Bedeutung des ההר החלק verkannt. LXX übersetzen das Wort mit 0Q0g 75 XsXä, Targum mit מ1רא 8ליגא, und ebenso Peschito מ1רא ר2לג. Aber auch die neuerett Ausleger haben sie nicht erkannt, wenn sie es mit ״kahler Berg," mons Klober, wiedergeben. Die ״Salzstadt" (עיר המלח, Josua 15, 62) kann unmöglich, wie Ritter antlimmt (Erdkunde XIV S. 1055) in der Nähe des Salzberges gelegen haben; denn die Gegend ist äußerst öde, ohne Spur von Vegetation, hat keinen Wadi) und kann daher eine Stadt mit ihren Bewohnern nicht ernährt haben. Noch jetzt,veilen in der Nähe von Khasm Usdum keilte Beduinen. Wohl aber kann das Salzthal (גיא המלח), wo einige mal Tressen zwischen Jsraeliten und Jdumäern geliefert worden sind, an, Fuße dieses ״glatten, schlüpferigen Berges" angenommen werden.