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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1871-01-01 · Heft 7 · p. Seite 331

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
20 (1871)
Issue
Heft 7
Article
[Rezension]
Date
1871-01-01
Page
Seite 331 (sequence 5)
Language
German
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IRI
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Recenstonen. 331 beiden Dichter herzuleiten." Das dritte Sonett, von Cino du Pistoja gedichtet, sagt, ״Manueilo werde an der Seite Dante's im Inferno büßen." Geiger ist kurz fertig; auf Grund dieses einen Sonetts stempelt er Cino zum Feinde Dante's, unbekümmert, ob denn die Sache sich wirklich so verhalte. Paur bringt nun aus einer Sammlung der Gedichte des Cino eine ganze Reihe von Stellen, welche die wärmste Freundschaft und Bewunderung für Dante athmen. Zwei Sonette der Sammlung sind allerdings nicht gerade freundlich gegen Dante; aber Paur erhärtet aus innern und äußern Gründen ihre Unechtheit. Cino und Dante, um derselben Sache ivillen aus der Heimath verbannt, können unmöglich Geguergewesen sein, zumal da Cino den Tod Dante's in einer Cauzone besungen hat. Zudem gelingt es Paur zu beweisen, daß der Dichter des Anklagesonetts gegen Immanuel eine so grobe Unkeuntniß der divina comoedia verrathe, wie sie dem Cino gar nicht zuzutraueu sei. Nach alledem faßt Paur das Resultat wie folgt zusammen: Jmmanuel's Vertrautheit mit der divina comoedia für constatirt zu erachten, ״und mit einiger Wahrscheinlichkeit ist ein persönlich freundschaftliches Verhältniß der beiden Dichter anzunehmen." Dies letztere schließt der Verf. mit Recht daraus, daß in den Sonetten, mögen sie nun herrühren von wem sie wollen, sobald die Handschrift sich als eine alte aus dem 14. Jahrhundert stammende er-> weist, Dante und Immanuel eng neben einander gestellt werden. Zwei interessante Briefe Mannheimers. (Zweiter Brief.) Wien, den 4. Juny 1830. Hochverehrter Herr! Ihr gütiges Schreiben hat mich so sehr erfreuet, das; ich nur bedauere, es nicht zur rechten Zeit erhalten zu haben. Es wird Ihnen

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