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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1871-01-01 · Heft 7 · p. Seite 306

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
20 (1871)
Issue
Heft 7
Article
Das Clientelverhältnis im hebräischen Alterthume
Date
1871-01-01
Page
Seite 306 (sequence 18)
Language
German
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306 Das Clientelverhältniß im hebräischen Alterthume. Staate und zur richtigen Würdigung der Gesetze in Bezug auf diese zweierlei ClieltLen. Selbstverständlich gelten diese Merkmale lediglich für die vorexilische Zeit, so lauge es noch kein Israelitisches Glanbeusbekenntuiß gab. In der nachexilischen Zeit waren die Zustände durchaus verändert. Erst in dieser Zeit wurde der Unterschied von Proselyti jusiiliae (גר צדק) und pro״ selyti portae gemacht. Urabische Ueußernngeu über Hebete der Juden. Von vr. I g n. G o l d z i h e r. (Fortsetzung zum Aprilhefte). Bevor wir einige Citate aus jüdischen Gebeten aus späterer Zeit anführen, wollen wir die Aufmerksamkeit der Leser ans einige Aeußerungen ans der ersten Zeit des Islam leiten. Sie werden uns durch die Traditionssammlung des Buchärl und andere Quellen geboten. Nach einer von den Traditionskritikern nicht beglaubigten Tradition soll ein durch Ibrahim un-Nacha’t vermittelter Ausspruch Abü Bekr’s unb ‘Ali’s den Unterschied zwischen den Gebeten der Rechtgläubigen einer — und der Jude n und Christen andererseits in der Weise festsetzen, daß jene an Verdienstlichkeit dadurch gewinnen, daß der Satan dieselben durch seine Ejnflüsterungen stören will, was ihm jedoch beim Muslim nicht gelingt: während die Gebete der Ungläubigen von ihm unangefochten bleiben. Ja, ״ein jedes Gebet, das nicht durch den Satan in dieser Weise gestört zu werden Gefahr läuft, wird von Gott nicht angenommen." cAlib. Majmün ul Magribl, ein Sittenrichter des 10. Jahrhunderts der Hig’ra1) unterwirft diesen Ausspruch einer ') Er übt dieses Amt in mehreren Werken. Eine Kritik der Sufis und

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