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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1871-01-01 · Heft 7 · p. Seite 292

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
20 (1871)
Issue
Heft 7
Article
Das Clientelverhältnis im hebräischen Alterthume
Date
1871-01-01
Page
Seite 292 (sequence 4)
Language
German
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292 Das Clientelverhältniß im hebräischen Alterthnme. Rinder, und David kaufte ihm dieses Alles ad, un! einen Altar zu bauen. Arawna mar entschieden ein Antochthone, ein. תושב. Solche T o s ch a b i m oder Beisassen des Landes scheinen sich allinälig den angrenzenden israelitischeil Stämmen angeschlossen 1tnb zu ihnen in ein Schutz- oder auch GleichheitSverhältniß gesetzt zu haben. Sonst ist ilicht zu begreifen, wie Personeil von kananitischer Abkunft auf gleichem Filße wie aiidere Israeliten behaubeit wurden. Urija, der Chititer ('NNN אותית) gehörte zu David's Heldenschaar und hatte A ch i t o p h e l' S E n k e l i n, die spätere Hauptkönigin B a t h s e b a, zur Frail. Urija muß also ans einer chititischeil Clieutel-Faiirilie abgestamiilt sein, die sich so elig an Israel angeschlossen hatte,, daß der Soh!l Achitophel'S kein Bedenken trug, ihn! seine schölle Tochter zur Frau z>l geden. Aus diesem. Verhältniß seheil ivir zugleich, daß zwischeii Israeliten und den Toschabivl das Connubiuin bestandeil haben muß. Unter den Helden David's wird aitcfi EI ipelet der M a ach ite genanilt ('Mpon das. II, 2:!, 34). Die Landschaft Maacha war aber stets m Besitz altkanaanitischer Urbeivohuer. Auch ein Anlino niter Zelek gehörte zu David's Heldenschaar, und 'MN אתי, der Freund und Rathgeber David's, mit seinem 600 Mannen waren alis der Philistäerstadt Gath. Ein Clientenstamm, der zn den Israeliten in einem fast v erw and ts ch aftli ch ei! Verhältnisse stand, ivareu die K e n i t e n, aus deren Stammhause Mose eine Frau heiiugeführt hat. Bekanntlich zogen Kelliten mit dem Stamme Juda in Palästina ein und wohnten in eigenen Städten in einein Enelave, welches von ihnen den Namen erhielt 'tsdN נגב (Richter 1, 16 a), I. Samuel 30, 29; 27, 10). Diese Gegend scheint auf einem nordwestlicheii ') Samuel I,;'> wird Bnthseba, d > e T o ch t e r E l! a m S genannt und das. 23, 35 wird Eliam als Sohn Achitophels bezeichuet: p אליעם אחיתוסל הגלני. Folglich mar Bnthseba Achitophel's Enkelin. a) Die Septuaginta haben an dieser Stelle eine bcachtenSwerlhe Lesart: 0[!tut loOoo rü Heroen, d. h. also בני יההו ה<^ני.

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