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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1871-01-01 · Heft 3 · p. Seite 137

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
20 (1871)
Issue
Heft 3
Article
Der jerusalemische Talmud im Lichte Geiger'scher Hypothesen
Date
1871-01-01
Page
Seite 137 (sequence 18)
Language
German
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im Lichte Geiger'scher Hypothesen. 137 bestehen darin, daß er Frankel's Einleitung gelesen hat, seine Fehler, daß er sie nicht fleißig, nicht vorurtheilslos genug gelesen hat. p- Veranlassung, Zweck und Lntwickel'ung der ljalachischen und halachisch-exegetischen Sammlungen während der Hannalm-Veriode, im Umrisse d ar ge st e l lt. Wie allgemein bekannt, wurde das Fundament zu den ans uns, theils ganz, theils in Bruchstücken gekommenen halachischen (Mischnah und Toseptha) und halachisch-exegetischen (Siphra und Siphre) Sammlungen schon im dritten Tanna'imgeschlechte gelegt. Was war die Veranlassung zu diesen Sammlungen? Was ihr Zweck? In welchem Verhältniß standen dieselben zu einander? Wie haben sich dieselben während der folgenden Tannatmgeschlechter entwickelt? Sind aber diese Fragen, so hören wir Manchen unwillig ausrufen, sind diese Fragen nicht schon irnzählige Male erörtert worden? Gewiß begegnet man schon sehr frühe dem immer mehr sich bewußter werdenden Streben, Einsicht und Klarheit in und über diesen Gegenstand zu erlangen. Unstreitig sind diese Fragen in jüngster Zeit ununterbrochen, wenn auch mehr indirekt, ventilirt worden. Trotz all dem bedarf eine abermalige Besprechung dieses Objekts kaum der Rechtfertigung. Ja, wir würden wirklich, lägen nicht Darke Hamischnah und Mebo Hajeruschalmi vor, nicht ein einziges Wort der Rechtfertigung Vorbringen, daß wir noch einmal diesen Gegenstand einer Untersuchung unterrverfen. Denn, daß die älteren Ansichten über denselben eine abermalige Untersuchung nicht entbehrlich machen, beweisen die neuen wiederholten Anstrengungen, Licht über die betreffenden Punkte in der Halachah-Literatur zu verbreiten. Und was eben diese Versuche betrifft, so weiß jeder, der den literar-

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