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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1871-01-01 · Heft 2 · p. [Seite]

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
20 (1871)
Issue
Heft 2
Article
Die beiden Ben-Ascher und die Masora
Date
1871-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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MHMllllgm. Die beiden Ben-Ascher und die Masora. (Schluß.) R. Jakob Tam bemerkt, daß Spätere sowohl zu dieser Rubrik, als zu dem Complement (כחד?1ישן) viele Beispiele Hinzugefügt haben (bei Frensdorf Anmerk. S. 17 Note). Ans diesem Umstände ließe sich entnehmen, daß dieser Zweig der Masora nicht viel früher angebaut worden sein mag. Denn wenn eininal die Aufmerksainkeit darauf gerichtet war, Homonyma zu suchen, so mußte sich bei der häufigen Beschäftigung mit der Bibel bald ergeben, daß es mehr als 80 Paare derselben giebt. Auch ist nicht zu übersehen, daß Ben-Ascher als großer Masorstiker gepriesen wird, daß es also mindestens vor Ben-Ascher, dem Vater, keinen Ebenbürtigen in der Masora-Kunde gegeben haben kann. So viel steht nach diesem Ergebniß fest, daß bereits 89ö ein masoretisch arrangirter Bibelcodex vorhanden war, welcher Mose b. Ascher zum Autor hat. Hatte diesermasoretische Vorgänger? Die Madincha'i und Maarba!, die allerdings vor ben Ascher anzusetzen sind, darf man zwar keineswegs als masoretische Schulen bezeichnen, eben so wenig wie die S u r a n e r und Nahardeauer (סוראי — נהררעי). Die nach diesen Namen bezeichneten sogenannten masoretischen Varianten sind wohl weiter nichts als ortho- und heterographische Eigenthümlichkeiten, die nian in palästi- Frankel, Monatsschrift, xx. 2. 4

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