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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1870-01-01 · Heft 8 · p. Seite 349

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
19 (1870)
Issue
Heft 8
Article
Joseph ben Aqnin
Date
1870-01-01
Page
Seite 349 (sequence 2)
Language
German
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Joseph ben Aqnin. 34g werde, als eingeschoben') erklärt wurde. Ich werde aber beweisen, daß der genannte Commentar wirklich im inarokanischeu Landes geschrieben wurde zu einer Zeit, wo Joseph ben Jehudah (den wir mit Aqnin ^) bezeichnen), vorgerückt an Iahren gewesen sein muß, da diesem Commentare viele größere Werke dieses Joseph vorangegangen sind. Vor allem über die verschiedenen Namen. Sicher ist es, daß der Schüler Maimonides nach arabischen*) und jüdischen ^) Quellen den Familiennamen ben Simon führte; ob dieser der dritte, wie in jüdischen Quellen, oder der neunte, oder gar der zehnte Ahne war, wie die arabischen Dokumente es wollen, ist hier sehr gleichgiltig. Alles, was uns interessirt, ist Hauptfachlich, daß er von denen, die gleichzeitig lebten, und für dies sind die arabischen Quellen besonders zu berücksichtigen, nie Jbn Aqnin genant wird. Er heißt ferner el-Magrebi, während der Verfasser des Tab el-Nuphus und des Commentars zum hohen Liede ausdrücklich mit Joseph ben Jehudah ben Joseph ben Jaqob Sephardi el-Bargeli (aus Barcelona) bezeichnet ') Steinschneider 1. c. p. 58, Note 99, wo freilich nur von der Anfühnmg des Moreh dies behauptet wird, aber wenn dieses eingeschoben ist, so muß die ganze Stelle eingeschoben sein, da dort von vier Werken die Rede ist und auf diese Zahl angespielt wird. ־) Dies giebt auch Steinschneider zu (ib. 51), aber ohne die chronologischen Widerspruche zu rechtfertigen. 3) So bezeichnen die jüdisch-arabischen wie auch die hebräischen Autoren den Commentator des hohen Liedes: Saadyah Jbn Danan (M’lekheth hash-shir, p. 7; jour. as. 1862, II, 259); Salamo Abi Sahnlah in seinem Comm. zum hohen Liede (Bodlejana Ms., Osch. 221, p. 37־) sagt: ומכללם החכם הידוע מר ור׳ יוסף אבן עקנין זצל אשר הכריח הפסוקים לכונת בצע אמרתו באמריו כי כולם דמיונים ביציאת השכלים מן הכה אל הפועל ישובו לו על ודמיון הדוד הוא השכל הפועל בחכמה. . . . keine Erwähnung von ihm als Schüler des Maimonides. Ueberhaupt wird man sehen, daß alle Diejenigen, die Einsicht hatten in seine Bücher, ihn nie als Schüler M. angeben; die Verwechselung geschieht blos bei sehr späten Autoren. 4) Munk, notice sur Joseph den Jeliuda, Jour. as. 1842, II, 11. 8) Thahkemoni, Mal. 18 (Munk 1. e. p. 49) und Mak. 50 יוסף איננו ושמעון איננו. Das בטרם זמן השמד (Mak. 18) muß durchaus nicht auf genannten Joseph bezogen werden.

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