Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 19 (1870)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Noch etwas über schem ha-mefurasch
- Date
- 1870-01-01
- Page
- Seite 75 (sequence 3)
- Language
- German
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Noch etwas -über ivllLvN שם. 75 des Gottesnamens ככתבו längst keine Rede nrehr war, wurde .שכש המפורש zumeist in der Sprache der philosophischen Bücherנ) gleichbedeutend mit שכם המיוחד überhaupt für den Gottesnamen, insofern er mit bett Buchstaben Jod, He, Waw, He geschrieben wurde, und mit Bezugnahme auf die ihm nach dieser Schreibmrg zitkomnrende Bedeirtung gebraucht. Was früher also der ״ausgesprochene Name" war, das wurde der mit jenen vier Buchstaben ״auszusprechende" oder (da das Aussprechen nicht erlaubt war), mit denselben ״zu schreibende" Raine. — Es wundert mich übrigens, daß Herr O. sagt, ich habe ganz kurz übersetzt: ״der ausgesprochene Name", da doch im Text der Uebersetzuug es heißt: ״der Unaussprechliche" und erst im Commentar — nicht grade ganz kurz — erklärt wird, daß שכש המפורש eigeutlich: ״der ausgesprochene Name" hieß. D. Cassel. Kritische Analyse einer Wischnah und Koraitha. Der talmudische Rechtsgrundsatz, daß man einen Dritten, noch ohne dessen Vollmacht, ja ohne dessen Wissen, wenn es nur dessen Vortheil fördert, in alleil Rechtssacheir vertreten könne, gab den tanaitischeir Lehrerir Veranlassung, folgende Frage zu erörtern: Ist die Freilassung eiires Sklaven als gesetzlich vollzogen zu betrachten schon von dem Augenblicke an a), wenn der Herr die betreffende Urkunde einem Dritten überhändigthat, oder erst dairn, wenn der Sklave in deren Besitz gekomncen ist? R. Meir entscheidet sich für Letzteres und erkennt daher dem Herrn das ') Auch bei spnagogalen Dichtern: Zunz, synagogalc Poesie S. 468. נ) Man vergleiche jedoch Alfasii und Maimun. zur Stelle, wie auch Jad Hacha.: Hilchoth Abadim 6, I.