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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1869-01-01 · Heft 12 · p. Seite 532

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
18 (1869)
Issue
Heft 12
Article
Aaron Hakohen und sein Ritualwerk Orchot Chajim
Date
1869-01-01
Page
Seite 532 (sequence 2)
Language
German
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Aaron Hakohen HP,2 Ein Zeitgenosse des Vorhergenannten, der Arzt Je hu da b. Rekufal *) verfaßte gleichfalls ein Werk über das jüdische Kalenderwesen, äkm kalendarischen Schriften ist ferner zu nennen die unter dem Titel 80 ä ha-iM>ur2) angeführte Schrift des Abraham Jbn Efra. Von talnmdischen Schriften sind zu nennen, die ״Halachot" des R. Josephs (Jbn Zltigasch); Mainrunis Rituakcodex, Jad Hachasaka, den Aaron Hakohen oft citirt und zwar nach einem in Alexandrien nach einem Au- Lograph Mainrunis corrigirterr Exemplare;^) Salouro b. Ade-- ret's Responsen, darunter mehrere, die anderweitig nicht bekannt sind; 5) die Responsen des 6,ריב״ט) vermuthlich Isaak b. Todros, des Lehrers vou Schem Tob Jbn Gaon aus Segovia; die unter dem Namen bekannte Gebetordmmg des Natan wenig veränderter Form im Jesod Olam des Isaak Israeli 6ä. Berlin IV p. 10; allein Aaron Hakohen kann in seinem mn 1329 bereits vollendeten Werke den genannten Isaak Israeli nicht als verstorben bezeichnet haben, da Letzterer um 1330—33 noch am Leben war. v. D. Cassel, Einleitung zum Jesod Olarn vgl. Graetz, Geschichte VIl p. 290. Aaron Hakohen würde Letzteren schwerlich רבינו nennen. Es ist also vermuthlich Jbn Albalia, vgl. Graetz' Geschichte VI, p. 73. א״ח (י a. a. O. יהודה בן יקפאל. Jesod oiam 11 p. 19 a. ר׳ יהודה הרופא בן רקופואל; im Jesod Olam Ms. רקופל, bei Asarja de 'Nossi im ^מצוץ? לבפן cd. Cassel p. 84vgl. Index. ר׳ יצחק בן רקופאל. Vgl. Carmoly nistolre des medicins jnifs p. 37, wo fehlerhaft דקופאל. 2) א״ח a. a. O. Das בור של)) ist grösztentheils aus den entsprcchenden Schriften Jbn Esra's hervorgegangen. א״ח (ג I p. 120 d., wahrscheinlich die ״Geheimrolle", die ihm zugeschrieben wird. 4) א״ח I p. 104 c. 5) א״ח I p. 71 d. an Joseph Hakohen in Tortosa. א״ח ף I p. 20 a. ריב׳ט בתשובותיו. Vielleicht ist es Joseph b. Tobia v. Anm. 34. 7) Im א״ח I sehr oft citirt, jedoch ohne Nennung des Titels. Znnz (Mus p. 202) hat den מחכים in einer Wiener Handschrift entdeckt, v. Katalog v. Kraft p. 78. Die Abschrift eines beträchtlichen Fragments des מחכים aus der Mchaelschen Sammlung befindet sich in der Breslauer Semmar-Bibliothek eod. IXXHI.

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