Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 18 (1869)
- Issue
- Heft 7
- Article
- Rabbi Israel Isserlein
- Date
- 1869-01-01
- Page
- Seite 317 (sequence 3)
- Language
- German
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Rabbi Israel Jsserlein. 317 25) Isaac Eilburg, nach Resp. Moses Minz u. 30 in Aschersleben wohnhaft, an ihn schreibt Jsserl. in n. 55 der?es. (erwähnt dort Stendal) und im L. I. II 68. Es ist wol derselbe Isaak Eilbnrg, an den Joseph Kolon in n. 117 seiner Responsen schreibt. 26) Isaac Levy, deffen Vater nach L. I. 32 b Joel hieß, wareinSchüler Jsserl. (L. I. S. 95, auch I. Bruna's Resp. n. 50), er erhielt von seinem Lehrer den Chal)er־, später den Noi-enu-Titel (L. I. II 32 b), wird von Jsserl. mit Joßmann Cohn in einer Angelegenheit zu Rathe gezogen (?68. n. 80 und L. I. II 13 b), theilt seinem Lehrer Mehreres aus dem Ritus am Rheine mit (?68. n. 80). An ihn sind die Bescheide Jsserl. in den?68. 11. 138 — zugleich an Meisterl und Joßmann in Neustadt gerichtet — und im L. I. S. 51 wegen Zuckergenusses am Pessach. — Ob, wie Di. Steinschneid er im Catalog Bodlei. Addid. apud n. 4911 glaubt, Isaac- Levy mit Isaac Stein identisch sei (der allerdings in dieser Zeit gelebt, da er in seinen Noten zum Semag [ed. Yen. S. 291 d] den weiter unten erwähnten Tebel in Nürnberg als Zeitgenossen erwähnt), läßt sich nicht erweisen. 27) Isaac aus Krems — so muß es?68. n. 151 statt קרימא heißen — wird nach Zunz, Zur Gesch. und Lit. S. 101, auch irr einem handschriftlichen Pentateuch-Commentar erwähnt. 28) Isaac Zarphati, s. o. S. 179. 29) Israel Bruna, der einmal bei Jsserl. zu Tische gewesen, das Vorbeten des Tischsegens aber nicht übernehmen wollte, weil, wie er sagte, er von Jsserl. Vorbeten vielleicht etwas Neues lernen könnte, wie die Bacliur i m aber später sich mittheilten, Israel nicht verstehe, hebräisch correct zu sprechen (לדבר בלשון 8ח L. I. 24b). Von Bruna's öfteren Anwesenheit in Neustadt spricht Jsserl. in?68. 11. 128 und 266, auch I. Bruna selbst in dessen Resp. S. 59 a ed. Stettin. — Jsserl. nimmt sich zu zwei verschiedenen Malen des Israel kräftig an, einmal gegen Elia in Prag (?68. n. 64), das zweite Mal in Gemeinschaft mit I. Weil und D. Sprintz, als I. Bruna, von Jsserl., von Sal. Cohn, von I. Weil und David dem Märtyrer ordinirt, in Regensbnrg sich niederlassen und dort eine Hochschule gründen wollte, von dem dort aber bereits ansässigen Anschel im Vorhaben gestört wurde. Die betreffende Correspondenz ist in den?68. n. 126—128 und in Der in lesiterer Stelle genannte ס ושמן בן זעקל aus Judenburg wird auch in der Urkunde (bei Birk, Regesten n. 872 und 989) ä. d. Neustadt vom 16. und vom 22. December 1467 ״Jud Muschman, weilent Sekhleins des Juden zu Judenburg sun" genannt.