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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1869-01-01 · Heft 6 · p. Seite 284

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
18 (1869)
Issue
Heft 6
Article
[Rezension]
Date
1869-01-01
Page
Seite 284 (sequence 7)
Language
German
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284 Recensionen. Ekel vor solchem Gebühren die Lust zum Nachsuchen nicht geraubt hat, findet tausend andere ähnliche Exempel. Wünscht man endlich weitere Beispiele Fischer'scher Nachlässigkeit? Dann achte man auf den Truck des Werkes, der würdig ist seines In- Halles; denn er ubertrifft an Uncorrectheit Alles, was die schlechtesten Officinen Polens hierin leisten. Dann beachte man z. B. S. 11b die Stichwörter אתקות ,!־ובאבק. Doch genug, mehr als genug an diesen, aufis Gerathewohl herausgegriffenen Beispielen Fischer'scher Anmaßung, Fischer'scher Unwissenheit, Fischer'scher Liederlichkeit. Jedes einzelne wiegt schwer genug, um einen Mann Zu verurtheileu, der wie ein gemeiner Krämer einen wackern Gelehrten mit niedrigen Schimpfwörter! zu besudeln sich erkühnt hat. Nur Eines ist zu loben: der hohe Preis des Machwerkes. Er dürfte auch den UrtheilSlosen abschrecken, ein Buch zu erwerben, das als traurige Carlcatur deutscher Wissenschaft sich und die beschimpft, welche an ihm Theil haben. Hanno. Gegenerklärung gegen die Erklärung des vr. Philippson. In Nr. 20 der Zeitung des Judenthums entschuldigt sich Di׳. Philippson als Chef des Instituts für den Literatur-Verein den Abonnenten gegenüber, weil der elfte Band meiner Geschichte der Juden nicht tut Institute erscheinen wird. Aber da Dr. Philippson, ohne polemisiren zu wollen, in dem Artikel doch polemisirt und außerdem sehr ungenau die Thatsachen, die mich betreffen, berichtet, will ich diese den sich dafür Interessirenden genauer angeben. Dr. Philippson verlangte mein Manuskript vor dem Drucke zur Prüfung, ob der Inhalt auch, was weiß ich, rechtgläubig oder recht ungläubig sei, und ich habe ihm darauf gar nichts geantwortet, woraus er ersehen konnte, was ich von seiner Zumuthung halte. Ich habe das Institut des Dr. PH. immer nur als eine Verlagsfirma betrachtet, und ein Verleger hat sich nicht um das Glaubens- oder Unglaubensbekenntniß, sondern nur darum zu kümmern, ob er mit dem Verlagsartikel ein gutes Geschäft

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