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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1868-01-01 · Heft 11 · p. Seite 402

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
17 (1868)
Issue
Heft 11
Article
Die Alliance Israélite Universelle
Date
1868-01-01
Page
Seite 402 (sequence 2)
Language
German
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402 Die Alliance Israelite Universelle. der Sabbatruhe wegen konnten wir nicht mehr in's Innere der Stadt hinein, und, wie es sich später herausstellte, zu unserem Glück. Tags darauf nämlich ward der Marktflecken geplündert, der vonTirsoGobazie, dem Feinde des Königs, eingesetzte Statthalter verjagt und die Stadt von der königlichen Armee unter Anführung des Walde- Gu6bro Mariam aus dem Stamme Kemmante besetzt. Die Falaschas erwirkten mir durch ihre Verwendung die Erlaubniss zur Fortsetzung meiner Reise. Drei Tage später wurde ich abermals von einem Detachement derselben Armee in die Mitte genommen, aber ich ward bald entlassen und hatte die unliebsame Ehre, von einer dreitausend Mann starken Escorte bis Thyelga geleitet zu werden. Von der Unmöglichkeit, nach Dembea zu kommen, war ich überzeugt. Die Armeen der beiden Gobaziö hatten einander gegenüber sich bereits in Schlachtordnung aufgestellt in der Nähe von Gondar, bereit sich ein Treffen zu liefern. (Es kam bald hierauf auch wirklich zu einem Gefechte, welches dem Befehlshaber von Walqua’it das Leben kostete.) Ich wandte mich nun nach Arvamba, hielt mich aber zunächst in Abba Debtera auf, im Gebiete von Thyaougo. wo ein berühmter Tempel (Mesgid) sich befindet. Nachdem ich dort das Passahfest gefeiert hatte, schlug ich wieder die Richtung nach Matamma ein, um aus Abessinien herauszukommen. Ich kehrte also nach Cassala zurück auf dem Wege über Gddaref. Von Cassala ab reiste ich mit einem biederen rechtschaffenen Manne, Hrn. Hausmann, zusammen, dem ich mich überaus verpflichtet fühle. Wir gingen längs des Südrandes von Barka, nachdem wir Sabddrat-Algöde und Bicha passirt hatten. Einen Aufenthalt machten wir nur in Cufit, einer Festung mit einer zahlreichen egyptischen Besatzung, die dazu dient, die Gegend von Baria und die der Cunamas zu schützen. Ein glücklicher Zufall verschaffte uns Gelegenheit, von hier bis Tender zu kommen, im Lande der Counamas, wo wir Müsse hatten schwedische Missionäre zu besuchen.

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