Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 17 (1868)
- Issue
- Heft 7
- Article
- Erwiderung nebst Berichtigung einiger Stellen im Sefer hajaschar des R. Tam
- Date
- 1868-01-01
- Page
- Seite 271 (sequence 2)
- Language
- German
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Analekten. 271 R. Elieser ben Natan zu beziehen sind, da letzterer von R. Isaac aus Wien stets als ר' אליקים בר יוסף citirt wird, wofür freilich Th. I p. 106 בר אסף als Druckfehler steht. Herr Dr. B. nimmt gleichzeitig Veranlassung, zwei Fragezeichen bei Grätz VI, 395 zu erledigen, während er das dritte ebenfalls leicht zu erledigende unbeachtet lässt. In dem Gutachten des R. Salomo Luria Nr. 29 wird nämlich der zu Raschi’s Zeiten stattgehabte erste Kreuzzug als גזרת כלן bezeichnet, womit eben nur die Jahreszahl חחנן bezeichnet werden soll, da כלו gleich ist נן d. h. 1096. Solche Datenbezeichnungen für die verschiedenen Leidensjahre sind aber gar nicht selten, wie die Bezeichnungen durch ילכו, בלה / יך , וילך und andere (vgl. meine Ausgabe des Schevet Jehuda I. S. 45 und meine Uebersetzuog des Emek habacha Note 181) darthun. In der zweiten Notiz versucht Herr Dr. B. die Unhaltbarkeit einer von mir in der hebräischen Bibliographie VI, 117 aufgestellten Conjectur, nach welcher ich mit Beziehung auf eine Stelle im ראב״ן an nahm, dass R. Samuel ben Meir in eine Untersuchung verwickelt gewesen, dadurch nachzuweisen, dass er auf die im Sefer hajaschar vorkommende ähnliche Stelle hinweist, beide Referate mit einander vergleicht und hierdurch mit der Herstellung der richtigen Leseart, wie er sagt, zugleich das riehtige Verständniss der Stelle erzielt zu haben meint, indem er behauptet, dass bei den Worten כי בקאס ישנו עלכלר an einen Ortsnamen gedacht werden müsse. Dass Herr Dr. B. mit dieser Behauptung nichts Neues vorbringe, bekennt er selbst, da bereits in der hebräischen Bibliographie diese Ansicht im Namen von Zunz mitgetheilt ist, welcher בקאס nach einem handschriftlichen ראבן liest und an ד יוסף מלןאם erinnert, welchen Ort er für Caen (Cadom) hält. Allein wie gern ich auch bereit bin, meine Conjectur, die ich eben nur als Vermuthung aufstellte, einer entschieden besseren Erklärung der betreffenden Stelle im ךארן gegenüber fahren zu lassen, so muss ich doch bekennen, dass es Herrn Dr. B. durch seine Auseinandersetzung weder gelungen ist, mir die Unhaltbarkeit derselben nachzuweisen noch mich zu überzeugen, dass er die richtige Leseart der ganzen Stelle im ראבן und Sefer hajaschar hergestellt und damit auch das richtige Verständniss derselben erzielt habe. Herr B. ist nämlieh, von der Richtigkeit seiner Ansicht gar zu sehr durclidrun-