Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1867-01-01 · Heft 8 · p. Seite 311

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
16 (1867)
Issue
Heft 8
Article
Zur hebräisch-spanischen Bibliographie
Date
1867-01-01
Page
Seite 311 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2829132-2829346-2829355-2863020--10765-2863065
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Analekten. 311 als er Materialien für seine Werke (Ferdinand and Isabella, the Conquest of Mexico etc.) sammelte, und das aus Zwang, weil in den 30er Jahren Spanien die Vereinigten Staaten wegen Cuba sehr fürchtete, und die andere für den Professor der hebräischen Sprache und Literatur an der Madrider Universität, den berühmten Antonio G a r c i a Planen, der in dem dritten Theile seiner spanisch geschriebenen hebräischen Grammatik (1859) eine vollständige Bibliographie der im Escorial befindlichen hebräischen Manuscripte liefert. Garcia Blanco konnte sich als Professor und Canonigo leicht Zutritt zum Escorial verschaffen, ohne Verdacht zu erregen, obwohl ihm jetzt diese Gunst verweigert werden würde, seitdem er sich als höchst liberal und besonders als Judenfreund gezeigt, so dass er den erwähnten dritten Theil seiner Grammatik den Juden widmete und der englischen Judenbekehrungsgesellschaft nicht nur abgeschlagen, als Bibelübersetzer in ihre Dienste zu treten, sondern sie öffentlieh als eine schändliche Institution brandmarkt.“ Kay s erling. Das Sendschreiben des Don Chasdai Greskas noch einmal. Das Sendschreiben des Don Chasdai Creskas über die Judenverfolgungen in Spanien ist sowohl hinsichtlich seines, durch die treffliche Monographie Joel'8 in jüngster Zeit mehr gewürdigten Verfassers, als auch seines Inhalts ein zu wichtiges Actenstück, dass es sich wohl der Mühe verlohnt, behufs Her- Stellung eines möglichst genauen Textes noch einmal darauf zurückzukommen. Wir besitzen hiervon bis jetzt zwei Editionen: eine unvollständige im Schalsehelet und eine vollständigere, von Carinoly besorgte im Anhänge zu Wiener’s Schevet Jehuda. Herr M. E. Stern besorgte in Parma vor mehreren Jahren eine neue Copie des Sendschreibens für Herrn Raphael Kirchheim, welcher letztere die Freundlichkeit hatte, sie mir zur Benutzung zu stellen. Diese Copie weicht in so vielen und' zum Theil nicht unwesentlichen Punkten von dem Carmoly-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.