Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 16 (1867)
- Issue
- Heft 7
- Article
- Zur Ethik des jüdisch-alexandrinischen Philosophen Philo
- Date
- 1867-01-01
- Page
- Seite 252 (sequence 12)
- Language
- German
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252 Beiträge zur samaritanisclien Pentateuchsie ertragen ist die eigentliche Tapferkeit und wir werden durch sie veredelt. Aber zur Tapferkeit gelangen wir nur durch Massigkeit und Reinheit der Sitten, darum hat der Gesetzgeber selbst für die Kleidung Vorschriften er׳ theilt. Die Schrift will: ״Es ziehe nicht der Mann weibliehe Kleider an“ (Deuteron. 22, 5); der Mann soll allenthalben als Mann, als tapferer Kämpfer gegen Laster und Sinnlichkeit sich darstellen und keine Spur von Weich־ lichkeit, wie sie im weiblichen Gewände sich ausdrückt, an sich tragen. ״Und die Frau soll nicht männliches Gewand anlegen“ (das.); es sollen im Staate weder weibi־ sehe Männer, noch Mannfrauen sein: beides ändert die Ordnung der Dinge. (Schluss folgt.) Beiträge zur samaritanisclien Pentatench-Ueliersetzung und Lexicographie. Von Dr. 8. K ohn. (Schluss.) XII. ln dem Bisherigen haben wir die vorzüglichsten Eigenthümlichkeiten in der Auffassung der samaritanisclien Pentateuch- Uebersetzung, sowie die Irrthümer zu verzeichnen gesucht, die sich durch deren Verkennung in die samaritanische Lexicographie eingeschlichen haben. Zum Schlüsse wollen wir nun, dem Wörterbuche Castellus’ folgend, einige Angaben derselben zu berichtigen und zu ergänzen versuchen, wobei sich in einzeihen Fällen die Nützlichkeit und Nothwendigkeit der Vergleichung des clialdäischen Idioms mit dem samaritanisclien ergeben wird. Doch wollen wir, um uns die Besprechung dieser Einzelheiten zu erleichtern, diesen erst einige allgemeine Bemerkungen über die Mundart der Samaritaner vorausschicken.