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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1866-01-01 · Heft 8 · p. Seite 311

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
15 (1866)
Issue
Heft 8
Article
[Rezension]
Date
1866-01-01
Page
Seite 311 (sequence 11)
Language
German
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Recensionen und Anzeigen. 311; ten, dass in religiösen Reden überhaupt die Kraft der Ueberzeugung von der Wahrheit des gesprochenen Wortes nicht so - nachhaltig wirkt, wie die. Kraft der Ueberzeugung von der Wahrheit dessen, der das Wort spricht. Eine solche Ueberzeugungskraft, die aus dem Innern des Redners selbst zu uns kommt, die in seiner eigenen Frömmigkeit und Wahrheit liegt, sie wohnt eben dieser Rede inne, die daher zur innern Gläubigkeit, zur Geistesaufrichtung, zur wahren Andacht stimmen muss. ״Wenn sie es nicht kann, so ist sie es nicht, der die Kraft fehlt und die Lebensgewalt versagt .... Den Stein hat noch keine Sommerglut durchwärmt, und aus dem Flugsande der Wüste lockt der heisseste Strahl der Mittagshitze keinen grünen Halm,“ wie er es so schön von der Prophetenmahnung sagt (S. 110). So bilden die vorliegenden Blätter gleichsam den Schlussstein zu dem schönen Denkmal, das sich der verewigte Verfasser durch seine Werke errichtet, und zwar ein Denkmal, das ״unzerstörbarer, bedeutsamer ist, als die prangenden, ragenden, herrlichen, die nicht Zeichen der Erinnerung und Zeugnisse des Gedächtnisses sind, sondern Zeichen der Vergesslichkeit, Freibriefe, die den Zeitgenossen und der Nachwelt ausgestellt werden, dass sie nun vergessen dürfen,“ ein Denkmal, das eben für das Denken da ist, wie er selber ein solches (152, 153) so schön schildert! Und so möge denn der Herausgeber die Fortsetzung seiner begonnenen Arbeit uns schnell und reichlich bringen, und sich nicht von dem unbestimmten und dehnbaren Begriffe des ״Anklangfindens“ (von welchem er die fernere Herausgabe abhängig macht) beeinflussen lassen. H. Die zwei letzten Abschnitte des Pentateuch übersetzt und erklärt von Dr. W. Feilch enfeld, Rabbiner der Synagogengemeinde zu Düsseldorf. Düsseldorf, 1866. Die poetischen Partieen im Pentateuch, namentlich die letzten beiden, das Vaticinium und der Schwanengesang Mosis genannten Stücke bieten, trotz der so reich vorhandenen Erklärun-

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