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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1866-01-01 · Heft 7 · p. Seite 242

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
15 (1866)
Issue
Heft 7
Article
Rückblick auf Zustände und Ereignisse der Juden in Frankreich, Italien, dem Orient und der Nordküste Africa's während der letztvergangenen Decennien
Date
1866-01-01
Page
Seite 242 (sequence 2)
Language
German
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’*^-7^*■ ל:',> ־ היי •'׳• «די ״ , ־ י. p» 242 Rückblick auf Zustände un d Ereignisse der y׳" V; "• Namen aller europäischen Juden, haben uns den Wunsch zu erkennen gegeben, dass den Juden, welche wegen der in Folge des plötzlichen Verschwindens des Pater Thomas zu Damascus und seines Dieners Ibrahim während des Monats Dsul-hidje an gestellten Untersuchungen und Nachforschungen ein gekerkert sind oder die Flucht ergriffen haben, Freiheit und Sicherheit gewährt werde. Da man mit Rücksicht auf die so grosse Zahl der Bittsteller dieses Gesuch nicht abschlagen kann, so müssen die Juden in Freiheit gesetzt, und denen, welche die Flucht ergriffen haben, muss Straflosigkeit zugesichert werden, damit sie zurückkehren können. Sie werden daher die Arbeiter ihr. Handwerk wieder ruhig ausüben und die Kaufleute sich ihren Beschäftigungen widmen lassen und vor Allem mit der grössten Sorgfalt darüber wachen, dass Keinem von ihnen, von wem es auch sei* etwas Böses geschehe, dass sie Ruhe und Sicherheit, wie früher gemessen, und dass man sie ungestört lässt, so wie es unser Wille ist." Dieses nach unseren Begriffen von geordnetem Rechtsverfahren gewiss sehr seltsame Deeret wurde von unseren zahlreichen Glaubensgenossen in Damascus mit Befried!- gung aufgenommen, und sie wurden durch die Wendung* welche die orientalische Frage nahm, auch bald von den ägyptischen Beamten befreit, die an diesem Prozesse Theil genommen hatten. Ibrahim Pascha, der Sohn Mehemed-Ali's und General-Gouverneur von Syrien* war voit den Engländern und Oesterreichern gezwungen worden, sich auf egyptischen Boden zurückzuziehen, und die ottOmanische Pforte übernahm wieder die volle Souverainetät über jene Provinzen. Während Sir Moses Montefiore sich mit seinem Ge»׳ folge nach Oonstantinopel begab, um vom Sultan einen Firman zu erwirken, der die Juden an dem Verschwinden des Pater Thomas und seines Bedienten vollkommen unschuldig erkläre, gingen die Herren Cremieux und Munk nach Gairo, um durch die Errichtung von Schulen für Knaben und Mädchen eine unvertilgbare Spur ihres Aufenthaltes dort zurückzulassen. Dies war sicherlich das würdigste und nützlichste Mittel, das Andenken aü

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