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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1866-01-01 · Heft 5 · p. Seite 192

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
15 (1866)
Issue
Heft 5
Article
[Rezension]
Date
1866-01-01
Page
Seite 192 (sequence 1)
Language
German
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m > - > , י■- ־ י nr>\ V-׳'־ Rezensionen und Anzeigen. Recensioncn und Anzeigen. Johannis Buxtorfii lexicon Chaldaicum Talmudicum et Rabbinicum denuo editum et annotatis auctum a Dr. Ph. B. Fisch er, theologo Hebraeo, et Dr. Ph. Her־־ manno Gelbe, theologo Christiano. Londini, Lipsiae, Pliiladelphiae. Fasciculus I., 40 8. gr. 8. Die Herausgeber eines selten gewordenen wissenschaftlichen Werkes machen sich die gelehrte Welt zu besonderem Danke verpflichtet, nehmen aber auch ihr gegenüber eine ganz besondere Verantwortlichkeit auf sich. Erscheint lieut zu Tage ein neues schlechtes Buch, so wird es höchstens eine Zeit lang einige Recensentenfedern in Bewegung setzen. Die Wissenschaft geht zur Tagesordnung über dasselbe über, ohne dass es eine andere Wirkung hervorbrächte, als eine mehr oder minder grosse Enttäuschung von Seiten einiger unvorsichtigen Käufer und — des Verlegers. Ein Anderer wird ein besseres Buch über denselben Gegenstand zu schreiben versuchen, und damit ist die Sache abgethan. Ein ganz anderes Verhältnis tritt bei der Herausgabe eines älteren, wichtigen und theuren Werkes ein, wie es Buxtorf’s Lexicon ist Eine solche Edition, ist sie mangelhaft, kann nicht mit derselben Gleichgültigkeit aufgenommen werden, wie ein schlechtes neues Buch; denn sie hat für die Wissenschaft mehr Nachtheile als ein solches. Sie soll zunächst einen selten gewordenen wissenschaftlichen Apparat zu ganglieber machen, und liefert diesen nun nicht nur in einem mangelhaften Zustande, sondern verhindert noch auf Jahrzehnte hinaus das Erscheinen eines besseren, brauchbareren. Die erste Ausgabe bleibt so selten, wie sie es früher war, die neue zweite taugt nichts und zu einer bessern dritten findet sich dann so schnell kein neuer Herausgeber und noch weniger ein neuer Verleger. Dies schienen die Editoren des oben angezeigten Werkes wohl gefühlt zu haben, als sie gemeinschaftlich die Herausgabe des Buxt. unternahmen; denn gerade diese, will sie sich anders wirklich nützlich machen, erfordert das Zusammenwirken verschieden gearteter Kräfte. Es handelt sich liier närn-

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