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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1866-01-01 · Heft 3 · p. Seite 119

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
15 (1866)
Issue
Heft 3
Article
[Rezension] / H.
Date
1866-01-01
Page
Seite 119 (sequence 4)
Language
German
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IRI
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-Monats Chronik. 119 eine religiöse Tendenz zu Grunde, in den Canon aufgenommen), in der Bibel nur sehr spärlich oder eigentlich gar nicht vertreten, denn was sich hin und wieder vom Weltlichen findet, tritt nur so nebenbei und so unvollständig auf, ist so winzig und unbedeutend, dass es in der reichen Fülle der religiösen Stoffe eine besondere Rubrik nicht beanspruchen kann. Die ,,allgemein verbreitete Ansicht, dass die Dichtung der Hebräer lediglich in der Sphäre religiöser Stoffe sich bewege" (S. 11) ist deshalb nicht gar so irrig. (Schluss folgt.) Monatschronik Bukarest. Unter der Willkürherrschaft des nunmehr glücklieh beseitigten Fürsten Cusa hatten unsere Glaubensgenossen in den Donaufürstenthümern ganz besonders zu leiden. Trotz der wiederholten Versprechungen des Fürsten, die Läge der Juden zu verbessern, wurden die Schranken zwischen ihnen und den übrigen Staatsbürgern immer mehr erweitert. Erst in den letzten Wochen erschien ein Gesetz, welches die Juden von öffentlichen Lehrämtern ausschloss, zu denen sie bisher urigehindert zugelassen wurden. Es steht zu hoffen, dass die neue Regierung diese Beschränkung baldmöglichst aufheben wird. Italien. Die israelitische Gemeinde zu Padua hat der Wittwe Luzzatto’s eine einmalige Summe von 8000 Fr. und eine jährliche Pension von 800 Fr. votirt; die Gemeinde zu Venedig hat ihr ebenfalls 500 Fr. als jährliche Pension zugesichert. London. Sir Moses Montefiore macht im Aufträge des Ministers des Auswärtigen, Lord Clarendon, in der Times bekannt, dass in Folge der Intervention des britischen Gesandten der Schah von Persien seinen Premierminister angewiesen habe, dafür Sorge zu tragen, dass die Juden in seinem Reiche in Zukunft mit Gerechtigkeit und Wohlwollen behandelt werden. — Der Minister des Innern sprach sich kürzlich im Unterhause

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