Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 14 (1865)
- Issue
- Heft 12
- Article
- [Rezension] / -sk-
- Date
- 1865-01-01
- Page
- Seite 474 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- spine
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2829132-2829318-2829331--09617-2861827- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
]lecensiotaen,411id Anzeigen.;; ׳,^׳ך -׳ ׳ ׳ ■ ־ r Soferim herrühren, sondern schon ursprünglich in der ScL vorhanden gewesen und ebenfalls □סימני sein (S. 11). 0 Die Eintheilung der □סימני *n zwei Klassen, die der Verfasser (S. 21 ff.) aufstellt, ist zwar eine richtige, aber, weil blos die äussere Form derselben berücksichtigend, wenig bezt. ebnend und durchgreifend, Von 8. 30 ab bespricht der Verfasser sämmtliche, im Talmud vorkommende □סימני? nach ihrer Aufeinanderfolge in den einzelnen Traktaten. Die Erklärung derselben, so wie die vorgeschlagenen, zum Theil offenbar richtigen Einendationen, zeugen von Fachkenntniss und grosser Belesenheit auf dem Gebiet^ der talmudischen Literatur. j Das Buch ist in neuhebräischer Sprache abgefasst. J W. — 8k — i Studien, zur Jub׳elfeier der Wiener Universität im* Jahre J865. Von G. Wolf. Mit Benützung vpn Archi-j valien der k. k. Staats- und Finanzministerien, der k. ungar. Hofkanzlei, der k. k. Niederösterr. Statth alter ei,; des Wiener Magistrats, der k. Archive in Venedig und Mantua und des ehemaligen k. Archivs in Mailand. II. und 221 S. Wien, 1865. Iierzfeld und Bauer. Der Herr Verfasser ist bekannt durch den historischen 8ammelfleiss, mit welchem er die Geschichte der Juden Oesterreichs auf baut, und dem einstigen Geschichtsschreiber die trefflichsten ׳ Materialien zur Bearbeitung dieses bisher nur wenig gepflegten Gebietes liefert. Auch in der vorliegenden, zu Ehren des 500jäh״ rigen Jubiläums der Wiener Universität verfassten Schrift erhalten wir reichliche und mannigfache Bausteine, deren vorzüg״ , liebster Werth in ihrer Echtheit liegt: sie sind wie in den meisten 1)Zu der, mit dieser Behauptung in Verbindung gebrachten Annähme, die oft besprochene Sifri-Stelle אל תקרא ולא נס ליחה אלא לא רנס ליחה sei so aufzufassen, dass sich das אל תקרא nicht auf ליחה sondern auf Dl beziehe und anzeigen will, dass dieses nicht als praeteritum sondern als praesens zu fassen sei, vergl. diese Monatsschrift 13. Jahrg., S. 72 und 272s