Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 14 (1865)
- Issue
- Heft 10
- Article
- Der Codex von Raschi's und Raschbam's Pentateuch-Commentarien auf der Breslauer Seminar-Bibliothek
- Date
- 1865-01-01
- Page
- Seite 375 (sequence 6)
- Language
- German
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7K ׳>%'r' Aß\' ■■:/■•■■ '.--■ff /־'״■•■״:;r:}) v: .''׳';^:v:־.;;׳^.-^;:.i:: auf der Breslauer Seminar-Bibliothek. M5A schätzbares Farnilien-Erbgut durch viele Generationen hindurch sich erhalten zu haben scheint.4) Diesem so abschliessenden Codex sind dann endlich einige sehr alt aussehende,5) wohl später aufgefundenc Pergamentblätter aus irgend einer andern Handschrift des Raschi-Commentars hinten mit beigebunden, von denen die erste Seite mit den Worten des Raschi-Commentars zu האליגל O Cap. 32, v. 41 (Ende des Satzes) — להמשפט הזה לשון — הרבי ותאחז בבזשפט ידי סורעמת היא בלען יושטיציא anfängt und bis Ende פ זאת הברכה fortfährt.6) Unmittelbar darauf beginnt wiederum auf einem folgenden Blatte der Raschbam-Commentar und zwar von לאתהק mit der Ueberschrift: זה יסוד של רבינל שמואל״“ und wird im Zusammenhänge bis Ende der Sidra לאת הברכה fortgeleitet. Auch diese letzteren Blätter mit recht flüchtigen Schriftzügen sind sicherlich ebenfalls ein aus irgend welcher andern Handschrift flüchtig gewordenes Bruchstück, und sollen vermuthlich die Ergänzung des im eigentlichen Codex fehlenden Theils vermittein helfen. Denn wären sie etwa später eigens dazu copirt worden, so würden sie selbstverständlich nach der Sidra ,ראך> wo der Codex im Raschbam abbricht, also mit der Sidra שפטים 4) Auf einem leeren Titelblatte noch: נאם זלטן בן לאא ליור רופא ולא לו mitten auf demselben Blatte: נאם המאור הגדול ראש המפרשים (!!) מהורר אליעזר ליפטן und ferner auf der innern Seite des Einbandes: המעתיק אות באות אלה מפרשים אשר Die Fortsetzung dieses Vermerks ist durch einen darüber geklebten Zettel unkenntlich geworden. 5) Die Schriftzüge sind jedoch denen im Codex fast ganz gleich. 6) Es ist auch die Wahrscheinlichkeit durchaus nicht damit ausgeschlossen, dass sie selbst nur eine blosse Copie sind von aufgefunaenen einzelnen Blättern aus irgend einem Mscr., und Alles, was auf diesen letzteren gestanden, ohne Auswahl auf sich übertrugen.