Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 14 (1865)
- Issue
- Heft 9
- Article
- [Rezension] / J. P.
- Date
- 1865-01-01
- Page
- Seite 359 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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־■: •־ :י■ •-׳</״ .v.:>’r?־.r ־r::v־-r?^ ~ ׳' '■■■־■׳Monats chronik. 359 ׳ Hypothese. Wir müssen ans versagen, auf weitere Einzelnheiten einzugehen, und sind überzeugt, dass die klar und sachgemäss gehaltene Schrift von Fachmännern, deren Aufmerksamkeit wir sie hierdurch empfehlen > mit Befriedigung gelesen werden wird. Es wäre recht dankenswerth, wenn der in der Samaritanischen Literatur wohlbelesene Verfasser sein Augenmerk auch auf die, von der gegenwärtigen Arbeit ferngehaltene, samaritanische Uebersetzung des Pentateuchs richtete und die gelehrte Welt mit einer kritischen Edition derselben — der grossem Verbreitung wegen in hebräischen Lettern — beschenkte. J. P. Moaatschronik. Breslau. Am 29. Juli starb der Curator der Fränckel’sehen Stiftungen Herr Banquier Prinz im 74. Lebensjahre. Seine Menschenfreundlichkeit, sowie seine Wohlthätigkeit gegen Arme und Nothleidende sichern ihm ein dauerndes Andenken. Eine unabsehbarer Zug gab seinen sterblichen Resten das Geleit bis zum Fried hofe. G01־scMenikau (Böhmen). Am 14. Juli wurde der grösste Theil unseres Städtchens durch eine heftige Feuersbrunst in Asche gelegt; auch der weitbekannte Gelehrte Herr Aron Kornfeld, der lange Zeit hindurch eine Academie (Jeschibah) unterhielt, dessen Haus eine Zufluchtstätte der Armen und Nothleidenden war, verlor durch den Brand Haus und Habe. Der Rabbiner Herr Spitz war abwesend zur Cur in Marien!)ad. Auch seine Wohnung wurde ein Raub der Flammen, und wir heben gern folgenden schönen Zug hervor: Der Ortsgeistliche erbot sich, dem Herrn Rabbiner bei seiner Zurückkunft zwei Zimmer seiner eigenen Wohnung einzuräumen. Kassel. Dem Justiz-Ministerium ist es endlich gelungen, zwei Israeliten, die schon sehr lange im Vorbereitungsdienst beschäftigt waren, in die Advocatur zu bringen und damit die längst im Prinzip anerkannte Gleichberechtigung auch thatsächlieh geltend zu machen.