Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 14 (1865)
- Issue
- Heft 8
- Article
- Wissenschaftliche Reise des Herzogs von Luynes nach Palästina
- Date
- 1865-01-01
- Page
- Seite 308 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2829132-2829318-2829327-2861458--09356-2861505- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
3? ד״, 7׳ hvi.w ־'־־■ 308 ־V־'־ er sich gestellt, als erfüllt, und schiffte sich am 8. Juni in Jafa ein, um nach Frankreich zurückzureisen. Hingegen gab er Lartet und Vignes den weiteren Auftrag, im Jordanthale, dessen Kenntniss mit derjenigen des Asphaltsee’s so innig zusammen- - hängt, ferner einige Beobachtungen anzustellen. Sie brachen am 10. Juni von Jerusalem auf und kamen gen Berut nach einem Marsch von 14 Tagen zurück, auf welchem sie Turnus Aja, Fesail, Wadi Zerka, Dscherasch (Transjordanien), Suf, El-Hösen, Irbkl, Om Reis und Semak berührten; die Reise, eine seltene, richtete sich dann am östlichen Ufer des galiläischen See’s und des Jordans aufwärts, und die Forscher langten am 17. Juni in Banias an, von wo sie nach Rasch eia, Hasbeia und Damask weiter reisten. Mit dieser Reise beabsichtigte man vom Jordanthal in geognostischer Beziehung noch mehr und genauere Kenntniss zu erhalten und die Höhen und Depressionen des Flusses, von seinen Quellen ab, an verschiedenen Punkten zu berechnen. Das erstere Arbeitsfeld, das der Geologie, ־war Lartet zugewiesen, welcher später seine Arbeit veröffentlichen wird. Drei Hauptquellen speisen den Lauf des Jordans: die Quelle des Wadi Hasbani hei Hasbeia erhebt sich 563 Meter, die von Banias 383 Meter und die von Teil el-Kadhi 185 Meter über den Spiegel der Meere. Die genaue Ausmittelung dieser Ziffern hatte zum Zwecke, zur Lösung der so bestrittenen Frage über die Möglichkeit einer einstigen Verbindung des Jordans mit dem rothen Meere Beweisstücke zu liefern. Ariälekten. Die Disputation des Bonastruc mit Frai Pablo in Barcelona. Die Disputation des Bonastruc mit dem auch sonst bekannten Fr. Pabolo Christiano ist in neuerer Zeit in Abrede gestellt und verdächtigt worden. Man glaubte an der Disputation des genannten Predigermönchs mit R. Moses benNachman genug zu haben, oder man traute Carpzov, der von der in Rede ste- ־ Lenden Disputation als von einer Thatsache spricht, deshalb nicht, weil dieselbe mit der Nachmanischen fast in dieselbe Zeit fällt und weil, wie Gr ätz (Geschichte d. Jud. VII, 441) meint, i.