Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 14 (1865)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Das Buch Jesus Sirach
- Date
- 1865-01-01
- Page
- Seite 200 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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*'ך** 7 "«ן / ■* ■ז * ״ י "* י . 200 : Analekten. ‘ . . -! gov §7t' avvqv), welche Antithese der Syrer auch wirklich bewahrt ' hat. Der Grieche aber, dieses etwas seltene Wort ע ג ב י ם nicht verstehendlas: ענבים also:,אל תרבח בפיך ענבים עי^ף und darum: (17ן GvfjLßoA07to7c7}Gr]g lv oVvtp ״zeche nicht mit ihr wein." Solche bis ^jetzt meistens übersehene Beispiele, die einerseits die Unkenntniss des griechischen Uebersetzers blossstellen, andererseits aber unsere Ansicht über den Werth der syrischen Uebersetzung erhärten, könnten wir ungemein vervielfaltigen , doch würde dieses die unserer Aufgabe ge steckten Grenzen überschreiten. Mit der gegebenen Studie versuchten wir die Cardinalfragen über Geschichte und Kritik unseres Buches nach bestem Wissen zu beantworten; solche Fragen, die bereits von gewiegten Bibelforschern endgültig ihre Erledigung gefunden haben, wurden hier übergangen. Die Untersuchung des Planes und der Ordnung des Inhaltes und des Werthes unseres Buches (worüber wir uns gleichfalls ein eigenes, selbstständiges Urtheil gebildet zu haben glauben), sowie eine Texteskritik in weiterem Umfange, soll, wenn uns gestattet wird, Gegenstand eines anderen Versuches sein. Analekten. Wichtiger antiquarischer Fund in Jerusalem. Sir Henry James berichtet, dass Capitän Wilson und die Anzahl englischer Ingenieure, die gegenwärtig sich mit der Vermessung Jerusalem^ beschäftigen, einen Bogen des von Josephus erwähnten Tempelwegs entdeckt haben. Dieser Bogen soll ungef ähr 50 Fuss Spannweite haben, im Mauereistil der Haram- Mauer in ihren besten Theilen entsprechen, und in einem sehr gut erhaltenen Zustande sein. Er ist also wohl ein Werk des Herodes. Diese Entdeckung nun hat einen sehr hohen Werth nicht nur darum, weil sie auf die genaue Lage der Tyropöon- Brücke hindeutet, sondern weil sie durch ein Beispiel beweist,