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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1865-01-01 · Heft 2 · p. Seite 79

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
14 (1865)
Issue
Heft 2
Article
[Rezension]
Date
1865-01-01
Page
Seite 79 (sequence 5)
Language
German
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׳ Recensionen und Anzeigen. 79 ist durchaus kein zwingender Grund vorhanden. Vgl. Bloch: Raschi 8. 5 b. — Die in Nr. 216 ausgesprochene Vermuthung, Aben Esra scheine Raschi zu Ps. 45, 10 nicht genau beachtet zu haben, wenn er glaubt, dass dieser meine, ביקרותיך werde ohne Jod geschrieben, scheint uns unbegründet, indem nach unserem Dafürhalten Aben Esra nur deshalb Ra sc bi'8 Ansicht, dass das genannte Wort von בקך abzuleiten sei, verwirft, weil über das Vorhandensein des Jod in demselben durchaus kein Zweifel obwalte und ein solcher nur darüber bestehe, ob das Jod als in dem vorhergehenden Chirek quiescirend anzusehen, wie in בימינו, oder hörbar auszusprechen sei, wie in מיישני Dan. 12, 2, so dass jenes Wort jedenfalls von יקף abstammen müsse. — Von dem נקלך des R. Saadja, mit welchem nach Rapoport: Saadja Anmerkung 44 Raschi auf dessen פר□ hindeuten wollte, worüber indess Luzzatto: Prolegomeni p. 26 nichts zu. entscheiden wagt, glaubt Frensdorff, dass es zur alten Massora gehört habe, wenn es nicht gar mit dem Buche כלה ואכלה^ identisch sein sollte. — Ausserdem hätten wir in Rücksicht auf den Ausdruck gewünscht, dass bei dem so häufig wiederkehrenden Verbum sich befinden die Vorsilbe b e weggelassen und dass unter den wenigen in dem Buche vorkommenden Druckfehlern gerade der sich auf 8. 41 Z. 14 findende, wo es statt: sich an gewissen Zahlformen hält, heissen muss: an gewisse Zahlformen, vermieden worden wäre. Möge Herr Dr. Frensdorff aus diesen unseren Bemerkungen den Beweis entnehmen, mit welcher Aufmerksamkeit wir seiner schätzbaren Arbeit auch in ihren Einzelheiten gefolgt sind, und indem wir schliesslich noch darauf hinw eisen, dass das Buch auch zur bequemeren Orientirung mit zwei Indices versehen ist, von denen der eine ein Verzeichniss der angeführten Massorastellen und der andere den alphabetisch geordneten Inhalt der in dem Werke vorkommenden Materien enthält, hoffen wir, dass auch die Leser dieser Monatsschrift die Ueberzeugung von dem hohen Werthe des uns vorliegenden Buches gewonnen haben, und würden wir uns freuen, wenn letzteres eine solche Theilnahme fände, dass der Herausgeber desselben durch sie ermuthigt würde, recht bald an die Veröffentlichung seines grösseren Werkes über die Massora zu gehen, und die Ver-

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