Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 13 (1864)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1864)
- Article
- [Rezension] / T.
- Date
- 1864-12-01
- Page
- Seite 478 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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478 RcCcmsionen und Anzeigen. sicht ihre Berechtigung ^gesprochen. so ist es um so mehr geboten« dass die WG ־:-רschaft ihr Recht streng übe und einen Damm gegen die W:b.:"rlicÄkeit aufführe; eine Zeitschritt, wie z. B. diese Blätter. ״:״ ■ל es nicht unter ihrer Würde halten, den in das religiöse Leben :.ef eingreifenden Gegenstand von einem höher genommenen .־^:ar-ituinkte zu beleuchten: Ignoriren dünkt uns nicht ganz am PX:.:r. Uns liegt aber fd.* >;.zt nur daran« die Aufmerksamkeit auf das oben bezeichne:׳^ ’V-rkchea zu richten, und wir schicken eine Andeutung über .:ב Gesichtspunkt, aus dem wir dasselbe betrachten, voraus. Ls .5: nicht zu verkennen, dass sich in manehen der neuerdings erschienenen Religionsbücher ein Fortschritt gegen die ältesten ur.j. ‘:.;vren zeigt. Wahrend letztere in de,- Hauptsache nach •:•aA-Len — natürlich rationalistischen — Cateeliismen gearbe:: _;n nicht Zusagen: abgeschrieben) \vnreu, und das Jüdischr Linen eigentlich nur*) in der stillschweigenden Xegati• lein Fehlen der Capitel über Trinitat, Sacramente etc. ::־?:and. fand mau sich später veranlasst, «las positiv ,Jüdische :,treten zu lassen, die spezifisch-jiidischen Lehren deutlic:. .,ervorzuheben und das spezifisch Christliehe, wenigstens aud ru: .:״gsweise« zu negiren. Unseres Wissens ist Philippsoamit seinem .,kleinen Katechismus’’ hierin vorangegangen. Für die Gegenwart bedürfen wir zweierlei Bücher; erstens, für das kinlLAlter oder richtiger: für diejenigen Lehrer, welche des Le::Ladens nicht entbehren können — einer kurzen Darstellung de:־ Grael. Glaubens- und Ptlichtenlehre in kunstloser Form, b: ״ _.sitiver Weise, ohne Hindeutung auf andere Religionen und?d.:.tungen: zweitens, für die ״Confirmanden“ eine, diesem .ר..:er entsprechende, aus dem eigenen Geiste des Judentlmms ,..1 möglichst eines Gusses geformte, f:) Ob mau. je nach ::ב Standpunkte, die Ceremonialgesetze ganz mit Stillschweigen übergar.g.Ger weniger oder mehr davon aufgenominell hatte, ändert u: --ein Urtheil nichts, da diese Theile, auch in letzterem Falle, nur übe• ge brachten Anhängseln und Seitenflügeln glichen; sie erscheinen :'rc^-iarug und passen zu der sonstigen ״Reh. gionslehre“ nicht: der Gru-an^s wai* eben nicht im jüdischen Geiste