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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1864-01-01 · Heft 10 · p. Seite 399

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
13 (1864)
Issue
Heft 10
Article
[Rezension] / -sk.-
Date
1864-01-01
Page
Seite 399 (sequence 2)
Language
German
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Beceifsioheii lind׳■’־Änzäägen׳..■' ■ 399 demnach, je nach der verscliiedenen Lesung, ein und dieselbe Inschrift sich die verschiedenartigsten Erklärungen gefallen lassen muss, ist einleuchtend*). Diese allgemeinen Sätze weisen schon auf die Schwierigkeiten hin, mit denen der Verfasser der Eingangs gedachten Werke zu kämpfen hatte; und hierzu ist noch in Anschlag zu bringen, dass ihm zum grossen Theile nicht die betreifende Inschrift selber, sondern oft nur ein Abklatsch, eine mehr oder minder gute Abschrift oder Lithographie bei einer Arbeit Vorgelegen hat, wo oft ein. Strich eichen für das Ganze entscheidet. Den beiden ersten Heften der ״phÖnizischen Studien", die in rascher Aufeinanderfolge (Breslau 1856 und 1857) erschienen waren , hat der verdienstvolle Verfasser nach etwas längerer Unterbrechung jetzt das 3. Heft folgen lassen, das von allen Freunden der semitischen und speciell der phÖnizischen Wissensehaft als das Ergehn!88 eingehender und sorgfältiger Forschungen mit Genugthuung begrüsst werden darf. Ueber Anlage und Plan des Ganzen gibt das ״Vorwort" zu diesem 3. Hefte das Nähere an. Der Verfasser ist gesonnen, ״von Zeit zu Zeit ein ferneres Heft folgen zu lassen, und so diese ״Studien" eben so sehr zu einem Repertorium zu gestal-. ten für die Erscheinungen auf dem Gebiete der phÖnizischen Wissenschaft, als auch für neue Monumnete, die überhaupt noch nicht veröffentlicht sind." Wenn man die vorliegenden Hefte der Studien von diesem Gesichtspunkte aus beurtheilt, muss man zugeben, dass Inhalt und Bearbeitung der Durchführung des angegebenen Planes vollständig entspricht. Das Material ist aus den verschiedensten Orten und weniger zugänglichen Werken mit Geschick und Sorgfalt ziisäinmehgetfägeh und durch sauber und genau ausgeführte Tafeln anschaulich gemacht. Die ״Studien" wollen nicht immer Neues, noch nie Behandeltes bringen, auch bereits versuchte Entzifferungen und Erklärungen werden besprochen ״) Ein interessantes Beispiel hiefiir bieten die S. 20 der ״Studien“ beigeb rach ten־, ganz entgegengesetzten Deutungen der ersten der Insöhriftön von I’psänibül.

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