Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 13 (1864)
- Issue
- Heft 9
- Article
- [Rezension] / St.
- Date
- 1864-01-01
- Page
- Seite 358 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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■ . , .} י־ :י < ־ ■י r״, Monats chronik. ג ,ן! ׳•׳ ' ־ r- \'־'■׳’ י׳ "'י s^fceille, schon vor ihrer Einwanderung in Egypten gekannt haben. Däss die Eranier ihren Gottesnamen von den Hebräern nach •deren Auswanderung nach Egypten entlehnt hättenj ist ebenfalls nicht gut;anzunehmen, und wir müssen desshalb eine genügendere Erklärung dieser U eb ereinstimmung ab warten. -; Wir können somitrdem Resultate, welches Spiegel in diesem Abschnitte gefunden zu haben glaubt, dass zwischen Semiten und Indogermanen in der ältesten Zeit ein enger Zusammenhang stattgefunden habe, auf die von ihn! beigebrachten Beweise hin, nicht beistimmen, um so weniger, weil man mit der Entzifferung der Keilinschriften noch nicht 80 weit vorgeschritten ist,'dass man sich ein endgültiges Urtheil über eränische Verhältnisse erläuben könnte. Auf diesen Abschnitt folgen noch fünf äusserst lehrreiche über ,,die eränische Stammverfassung,“ ״Dejokes und die Anfange der medischen Herrschaft,“ ״die Regierung des Darius nach^den Keilinschriften,“ ״die kulturgeschichtliche Stellung des alten Erän“ und über ״die neueste Geschichte des Parsismus.“ Sie lassen nicht minder als die vorangehenden Kapitel dem auch äusserlich gut ausgestatteten Werke einen recht zahlreichen :Leserkreis wünschen. St. MoBatschronik. Augsburg. Unsere Gemeinde darf auf die vor etwa zwei Jahren erfolgte Berufung des Herrn Dr. Hi rschfeld zu ihrem Rabbiner und Seelsorger mit Befriedigung hinblicken. Mit einer gründlichen sowohl wissenschaftlichen als talmudi$eben Bildung ausgerüstet, versteht es Herr Dr. Hirschfeld, sowohl innerhalb unserer Gemeinde segensreich zu wirken, als auch dieselbe nach Aussen hin würdig zu vertreten. Die von demselben bei Gelegenheit des Trauergottesdienstes für den verstorbenen König Max II. gehaltene Rede ist mit einem , so ausserordentlichen Beifalle aufgenommen worden, dass sie bereits in dritter Auflage erschienen;.A.i.