Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 13 (1864)
- Issue
- Heft 8
- Article
- [Rezension] / Z....l.
- Date
- 1864-01-01
- Page
- Seite 311 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Recensionen und Anzeigen. 311 weisers, so ist ein solcher für den heutigen Rabbiner, der auch - .andere Wissensgebiete betreten muss, nothwendig. Aber abgesehen von dein praktischen Nutzen, den Indices . £ gewähren, sind sie auch für, die Wissenschaft von grossem Gewinn. k Seit der systematischen Zusammenstellung der Halacha durch M Maimonides hat sie bis auf R. Joseph Karo eine Umgestaltung , . v : erfahren, in welcher Form sie Jahrhunderte stehen geblieben ist, obwohl jedes System der Verbesserung fähig ist, nach'ei- £ nein andern Princip geordnet werden kann, ja die späteren Zuh sätze eine Einreihung in das System erheischen. Zu einem 801- ' eben nach einem neuen Princip herzustellenden Systeme sind £ Indices nothwendige Vorarbeiten; nur mit Hülfe von Indices ist möglich, das Material nach Belieben zu handhaben und unter das gewünschte Princip zu bringen. Das angekündigte Werk Taw Sikkaron bringt einen In-; £ dex für die in der Praxis am häufigsten vorkommenden Partien aus dem Jore Dea. Es ist von dem Herausgeber des , Maggid, Herrn Rabbiner Silbermann, veröffentlicht, welcher das ■/-.;ן Manuscript von einem gewissen Isak Frankel, dessen Lebens- I’ geschickte nicht weiter bekannt ist, vor Jahren angekauft hat. Man könnte vielleicht das Werk mit Unrecht als Index be- \ handelt sehen, da es ausser der alphabetarischen Ordnung der Materien und der genauen Angabe der Citate auch den Inhalt auszugweise enthält und so auf die Benennung Reallexicon Anspruch machen dürfte; aber zu einem Reallexicon gehört eine ausführliche Behandlung und genaue Auseinandersetzung jedes einzelnen Wortes, während obiges Werk meist den wörtlichen Auszug aus dem J. I). enthält, was allein ohne genaue Kenntniss der Quellen ganz unverständlich ist. Der Verfasser selbst, wie die das Werk empfehlenden Gelehrten fügen, jener auf dem Titelblatte, diese in ihren Approbationen, die ausdrückliche Weisung bei, dass bei einer Anfrage immer die citirten Quellen , £ nachgeschlagen werden müssen. Doch wenn nicht als Lexicon, so hat das Werk wie bemerkt, einen unschätzbaren Werth als Index. . £ Indem wir nun dem Verfasser vollständige Anerkennung widerfahren lassen, so glauben wir doch auf manches nur ungern Vermisste aufmerksam machen zu müssen. Da das Princip des Index möglich leichtes Auffinden der Materien ist, was K