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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1864-01-01 · Heft 3 · p. Seite 114

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
13 (1864)
Issue
Heft 3
Article
[Rezension]
Date
1864-01-01
Page
Seite 114 (sequence 5)
Language
German
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114 Recensioncn und Anzeigen, P;:;1 '181, 190, 199, 246, 281, 290, 295, 3W, 572, 585, 602, : weiche eine ״ seltene Meisterschaft des Verfassers in der Handhabung des biblischen Sprachschatzes beurkunden. Dass ein umfassendes Werk, wie das vorliegende, mit man * eben Sprachhärten, manchen unklassischen Formen, manchen Schreib- und Druckversehen nicht ganz verschont bleiben kann,- ist selbstverständlich. Zu den ersteren gehören Ausdrücke, wie folgende, Nr. 22: קרא ממזרים• was aus dem biblischen!ממזרים קר!! gewendet erscheint, klingt aber nichtsdestoweniger hart. Ebenso Nr. 40:מעין רהם מזבחי; — Nr. 54: אין דמים על גנב עת הכה בהחתרת lässt eine zweideutige Auffassung zu; — Nr. 570: בגי אשפת מישרים u. a. — Unklassisch sind Formen wie fol-' g;ende: עבור <1כע1ר statt בדמים ,בעבור (irr tahnudischer Bedentung), אהרם ,ל!עד statt ,תספורת ,רשמי ,נבקת ,סגור ,אחריהם בינתים ■,תתאחר ,ממערת. — Schreib- oder DruckverSehen fin-׳ den sich in folgenden Strophen nummern: 52: statt אותו, —' 55: תרמסנח statt אבדו:57 — ,.ירמסו und 60: והאבוד,wahrend־ dieses Verbum stets intransitiv ist, — 62: דורכת statt דורכה (Reim!), נפרסת :153 —־ statt בהדרו:157— .מפרסת statt בהררי, — 397: בהשבה לו אורה soll wohl heissen השכר, לו כאורה, — 399: באפר statt נטועות :422 י— ,באפר statt :500 — ,נטועים דרכיה. משרכת, während אס masc. gen. ist. Es leuchtet wohl ein, dass diese höchst unwesentlichen Schattenpunkte den hohen didaktisch-poetischen Werth der ״Krone“ auch nicht ein Haar breit zu schmälern und zu verringern vermögen, dass sie vielmehr vor dem blendenden Glanze ihrer strahlenden Juwelen vollends verschwinden und dieselbe in ihrer ungetrübten Herrlichkeit erscheinen lassen. Wir schliessen mit dem Wunsche, dass es dem uneriniidlieben, um die Hebung und Förderung der neuhebräischen Poesie hochverdienten Verfasser gegönnt sein möge, uns mit ähnlichen Productionen seiner Muse noch lange zu erfreuen, dass, in gerechter Würdigung seines ernsten Strebens und seiner gediegenen Leistungen, seiner ״Krone“ ihre Verdienste und seinen Verdiensten ihre Kronen zu Theil werden mögen. — Die typograph. Ausstattung des Buches lässt nichts zu wünschen übrig. Iglau. Rabbiner Dr. J. J. Unger.

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