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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1863-01-01 · Heft 12 · p. Seite 456

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
12 (1863)
Issue
Heft 12
Article
Geschichte der Juden in der Stadt und Diöcese Speyer
Date
1863-01-01
Page
Seite 456 (sequence 3)
Language
German
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456 luden, יג1cscl1!<rl)tc de) Gutdünken zu bestrafen und sie nach Belieben 7m hostcucnw ohne dass er sieh darüber hei drin Könige oder sonst wen! zu verantworten gehalten sein sollte. Den Burgmäimern zu Lau- ■dau, welche .1!<!׳' die »Inden angewiesen waren, brauche. Ralum mir so viel 7m!*eben, als diese für ihren Wolmsitz und ihr Bürgerrecht in Landau entrichten ,27). Dieses von den ,Inden zu zahlende .Sehutzgcld hatte sich aber gegen früher bedeutend vermindert, denn Bischof Kuban gab zwölf Juden Aufenthaltsrecht in Landau, wofür dieselben zusammen •10 0 ul den zu entrichten hatten, so dass einer im Durchschnitte nur 3’/, Gulden beza hin ג2:י). Vier »labre nach ihrer Wiederaufnahme in Speyer hatten jmless die dortigen Juden schon wieder vielfache Plackereien zu erdulden. Aus unbekannten Ursachen war nämlich Rrzbischof Conrad 111. v;m Mainz gegen die jüdischen Bewohner von!Mainz. Worms. Speyer, Frankfurt, Oppenheim, wie gegen alle in einem Umkreise von fünf Meilen um die genannten Städte wohnenden, dermassen aufgebracht, dass er seinem crzbischölliehen Yicar Johannes den Auftrag gab, die Juden vorzuladen und über sie Gericht zu halten. Auf die Bitte der um Vergebung llehenden Juden und mit Hülfe anderer Mittel, wahrscheinlieh durch Geldgeschenke, liess sich indess Conrad wiederum versöhnen und gewährte, den Juden im folgenden Jahre nicht allein Verzeihung ihrer .Schuld, sondern versprach ihnen auch in einer Urkunde vom 5. Februar 1-126 die Bestätigung ihrer erworben eil Rechte12*), Im Jahre 1!30 hatte ein vom Käthe zu Speyer als Söldner L11 Dienst genommener Adeliger Namens Weinrieh von Fischeinch jenem den Dienst gekündigt, und als der Rath hierauf nicht eingehen und jenem den von ihm ausgestellten Brief nicht zurückgeben wollte, überschickte Fischenich dem Ruthe ein Schreiben, in welchem er bei seinem Ratschlüsse beharrte und sich namentlich darüber beschwerte, dass ihm in .Speyer sein Recht nicht geworden, als er sich darüber beklagte, dass er einst einem Juden ein Pferd geliehen, welches dieser verderbt und 128) Siehe meine Regesten S. 68, Nr. 97. י«) Mone 3, 303. 124) Siehe Joannis rerum Mogunt. )ihr. V, p. 740.

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