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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1863-01-01 · Heft 9 · p. Seite 358

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
12 (1863)
Issue
Heft 9
Article
[Rezension] / h.
Date
1863-01-01
Page
Seite 358 (sequence 4)
Language
German
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Recensioncn und Anzeigen. Rr>8 Verf. auf das Gebiet der assyrischen Punctntion, deren Kennt*• niss zur richtigeren Würdigung der Yocal- und Tonzeichen dient. Zuvorderst ־weist, der Verf. durch sieben Beweise,־ aus den!)!deren׳/.en zwischen den Madinchne (Ostlandcr) und Maarbae (Westlander) hergeholt, nach, dass dieses superlificariselic Punetationssystem, welches uns aus einigen alten Nachrichten unter der Benennung• גקוד של ארץ אעזור (assyrische Puuctinmgsweis(‘) bekannt geworden und immer dem נקוד הברגי (tiberiamsehen oder palästitiensischcu System) gegcnube!,gestellt ist, babylonisehen Li'sprnmgs. und zwar in den Aeademien zu Nehnrdea. Sura. wo die babylonischen Massoreten wirkten, und in noch anderen Lchrhäusern allmälig erfunden worden sei, während unsere gewöhnliebe Punctation in palästinensischen Schulen, vorzugsweise in Tibcrias, wo die 1311s bekannte Mas* sora sieb entwickelte, entstanden ist. Wir erlaube» uns des hohen Interesses wegen die ersten zwei Beweise hier uutzutheilen. — Erster Beweis. Von den ältesten Grammatikern wird schon bezeugt, dass in der Aussprache des Wortes כלכלני #w*״־ sehen den Ost- und West ländern eine Verschiedenheit obwalte. Die Maarbae nämlich lesen פלפלנו sowohl 3, sing, als L plur. mit Segul unter dem zweiten Mein und dagesehirtein Nur!; die Madincliae hingegen setzen in beiden Fällen kein DagcseU in das Nun, und voealisiren 3. sing, ״von ihnrלפלנו ״« mit Pataeli, 1. plur, ״von uns“ הפלנו Mil, Zere. Letztere Putietirimgsweisc findet sicli wirklich überall ia diesem Codex. Nach dieser Verschiedenheit der Aussprache erklärt sich leicht die .Stelle in Babyk Talmud Sota 35 a, Menaehot 53 b,!2 rach in 15a. Der Verf. hätte hierzu die Stellen angeben sollen —, wo es heisst.״ אל חקרא?להנוvon ihm“ auf Gott bezogen, ״ אלא ההנוvon uns.“ — Zweiter Beweis. In dein neu entdeckten Codex -findet sieh das Zach. 14, 5 dort dreimal vorkommende Wort CHlNI nicht wie bei uns CF0JD sondern punetirt. Diese letztere Leseart ist nun aber auch nach dem Zcugniss des Ihn Esra die der Madinchac. Auch das Targmn Jonathan übersetzt das erste וגההט mit C ואס חתי > ebenso liest die Septuaginta. Diese Variante ist auch in der DiiYercnzlistc der zwei Massorctenschulen angeführt. Aus dieser Uebereinstiminung Jonathans mit der babylou. Leseart und aus noch vielen anderen Uebcreinstumnungen, die im Verlauf

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