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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1863-01-01 · Heft 8 · p. Seite 318

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
12 (1863)
Issue
Heft 8
Article
[Rezension] / St.
Date
1863-01-01
Page
Seite 318 (sequence 3)
Language
German
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Monatsehronik. »18 zeichnet, weshalb die Erzählung auch anziehend, obwohl ihre Fabel nichts weniger als reich zu nennen ist. Alle Tugenden, welche schon seit vielen Jahrhunderten zum Nationnlcharakter des jüdischen Volkes gehören, finden wir hier mit grosser Sorgfall da!׳gestellt. Die gutmüthige Frau Huchen st ein und deren liebenswürdige Enkelin Hanna, die voll unerschütterlichen Gott- Vertrauens, selbst hei den schwersten Schicksalsschlägen, den Muth nicht sinken lässt, und der redliehe Jakob Buchenstem, der alT seine Habe hergibt., um die Ehre seines Namens zu retten, söhnen uns wieder mit den Missgestalten aus. Sehr sinnig weiss der Verfasser eine Gelegenheit zur Ein- Schiebung einer Abhandlung über die verschiedenen Gründe, welche die!Missionäre für die Annehmbarkeit des Christenthutns geltend machen, aufzufmden. Obwohl wenig Neues über dies Thema mitgctheilt wird, müssen wir diese Abhandlung doch hervorheben, weil sie recht klar und systematisch geordnet ist. Der Styl des Werkes kann als angenehm und fliessend bezeichnet werden; grössere Sorgfalt in Beziehung auf manche Ausdrucksweise wäre wünschenswert!» gewesen. — Wir finden Sprachfehler, wie z. B. S. 17, um solche bedeutenden Summen und werthvollen Papiere, S. 21 ihm um seinen Segen anzullehen. Ganz unverständlich ist S. 17 der Satz: vI)er erfahre ne Admiral hätte die Ursache dieser Niedergeschlagenheit errathen können, wenn er, was bei bejahrten Eltern so oft der Fall ist, daran gedacht hätte, dass Olivia aus dem Gebiete der Kindheit in das der Jungfrau bereits eingetreten wäre.‘״ — Ein merkwürdiger Schreibfehler, wahrscheinlich die Folge eines Provinzialismus, ist S. 3b und S. 79, schweicheud für schweigend. — Auffallend sind auch die häufigen Blicke zum Himmel, welche der Verfasser alle diejenigen erheben fasst, die sich in einer aufgeregten Seelenstimmung befinden. Druck und Ausstattung sind entsprechend. St. Amsterdam. Zur Erinnerung an die hochherzige Ab Stirnmung der zweiten niederländischen Kammer über den Handelsvertrag mit der Schweiz, — die Kammer hat, wie bekannt, den

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