Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 12 (1863)
- Issue
- Heft 6
- Article
- [Rezension] / -a-
- Date
- 1863-01-01
- Page
- Seite 239 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Monats chronlk. 2H9 Fernere Bemerkungen verspüren wir auf die Besprechung des dritten Thciles, dessen baldigen! Erscheinen wir mit Span« nung ontgegensehen, ־ a־~ Monatsclironik. Bukarest. An! IS. verih Monats erlitt die Judenlieit Ruinenietis durch den Tod des gelehrten und weithin geachteten I)r. mecL Julius Barasch einen empfindlichen Verlust, ln jüdischen üelchrtenkreisen war dieser Mann, der sieh in rastloser Thätigkeil dem Studium und der Wissenschaft widmete, durch sein hebräisch geschriebenes' Werk (.)/,ar choehma, von dem nur ein Band erschienen, bekannt; durch Herausgabe mehrerer medieiniserher Werke in rmnenischer Sprache und als Kcdacteur der Zeitschrift ,,Natur‘* hat er sieh bei seinen Fachgenossen einen wohlverdienten Ruf erworben. Sein I,',jähriges Wirken als Professor der Naturwissenschaften am Gymnasium, an der Militair« schule und an der Forstacadeinic, und als Director des Kinderspitals, ward am besten charakterisirt durch die liebevolle Th eilnähme, die sich bei seiner Beerdigung kundgab. Ein Zug von mehr als 4000 Menschen folgte der Bahre; an der Spitze desselben der Rabbiner, der Cultusminister, der Polizeipräsident, der Genoraliuspcctor der Spitäler, das Professoren- und Doetorencollegium. Der Rabbiner Dr. Fels hielt eine kurze, kernige Grabrede, der christliche Geistliche Benjamin, College des Yerstorbenen, sprach mit Eindringlichkeit und Begeisterung, und der Prof. Arie es km schloss mit folgenden Worten seine Grabrede: ״Dr. Barasch ist nicht gestorben, er lebt im Andenken seiner Freunde, im Andenken seiner zahlreichen Schüler, die er in eien heiligen Tempel der Natur eingeführt, im Andenken der Annen, deren Kinder er mit so grosser Sorgfalt und Hingebung geheilt, und endlich im Andenken der Juden Ruineniens, deren Zierde er war, Friede seiner Asche!“ Brzesk-Mtewski. Die russischen Soldaten, die zur Bewachung der Stadt ausserhalb der Festung untergebracht werden sollten, wurden aus Mangel an Vertrauen zu Privatquartieren, in die Synagogen und jüdischen Bethäuser gelegt. Ist diese