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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1863-01-01 · Heft 5 · p. Seite 198

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
12 (1863)
Issue
Heft 5
Article
[Rezension] / -a-
Date
1863-01-01
Page
Seite 198 (sequence 8)
Language
German
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198 Monatschronik. hatte; der anne Träumer musste oft seine Ansicht ändern. Spr. stellt die Priidestinationslehre als auf dem Principe der Gnade beruhend, dar, und bringt hiermit die altjüdische Ansicht der AuserwählungGottesinfreilichsehrsonderbare Verbindung. Mob. wurde zu dieser ersten Annahme gleichsam gedrängt, weil seine ersten Anhänger fast ausschliesslich aus Individuen der unter■״ sten Klassen bestanden, und musste daher nun es als eine Prädestination erscheinen lassen, dass gerade solche Subjecte seine Anhänger bildeten. — Es folgt nun eins der wichtigsten Capitei (S. 348—378) mit der Ueberschrift ״die Lehrer des Mohammad,‘‘ in welchem Spr. mit Forschertalent die Lehrer und deren Lehren aus den vielverzweigten und zahlreichen Traditionen zusammenstellt, Welche Mohammad zur Seite standen. Nachdem nun der Verfasser darauf eingegangen, dass Mohammad nach seinem eigenen Geständniss über die Zukunft keine Auskunft zu geben vermochte, sondern seine Mission schon damit beweisen wollte, dass Gott ihm das Vergangene mitgetheilt habe, verfolgt er Mohammads Schritte bis dahin, wo sein ״unverschämter Betrug“ offen zu Tage liegt. (Scliiusa folgt.) Bukarest. Hier hat ein Major Pappezein ein Schwert im Besitz eines alten Mönchs aufgefunden, welches der Klingen- Inschrift zufolge Absalon, dem Sohn des Königs David (1), gehört hat; denn man liest auf der einen Seite in hebräischer Schrift: ״Geschenk Gossur's an Absalon, Sohn Davids Jelio Jeho.“ Daneben ist der Thron Davids abgebildet, mit Schriftzügen bedeckt, deren Sinn noch nicht entziffert ist. Auf der anderen Seite der Klinge liest man, ebenfalls hebräisch: ,;Titus nahm es mit aus Jerusalem.“ Der Griff ist von Gold und zeigt unten einen Drachen-, oben einen Kriegerkopf, welche beide durch eine Kette verbunden sind. Der Mönch, dem das Schwert gehört, will cs 1807 von einem Janitscharen in Constantinopel bekommen, und die goldbesetzte Scheide, welche eine Schlange darstellte, bereits verkauft haben. Dass die Waffe sehr alt ist,

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