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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1863-01-01 · Heft 5 · p. Seite 163

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
12 (1863)
Issue
Heft 5
Article
Geschichte der Juden in der Stadt und Diöcese Speyer
Date
1863-01-01
Page
Seite 163 (sequence 3)
Language
German
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in Speyer. \a\ ebenfalls in Speyer wolmte, wird ul8 rabbinisehe Autorität genannt und von Rusch i in einer rituellen Angelegenheit befragt, und er war es, welchem im Vereine mit dem Gesetzeslehrer Jehiida b- Kalony mos, dem Urgrossvuter des um 1170 in Mainz lebendem Jelmda ben Kalonymos ben Moses, nnd David ben MesehuHum, dem wahrscheinlicheii Verfasser der Selieha אלהים אל דכי לדמי, als Vertretern der Gemeinde, auf ihr Gesuch von dem genannten Kaiser Heinrich im Jahre 1 ODO ungewöhnliche Vorrechte bewilligt wurden, auf welche wir noch spater zurückkommen werden. Zu Anfänge des zwölften Jahrhunderts machten, vielleicht in Verbindung mit R. Moschdi ben Jekutliiel, R. Abraham ben Meir haeohen, der mit Kasein correspondirte und auch wahrscheinlich der Verfasser eines Klageliedes ist/״}, und R. Kalony mos ben Lsaae der Acltore, vermufhlieh derselbe, den R. Elieser ben Natun im Eben haeser 41a als Garm anlulirt. der Vater Samuels des Heiligen und Grossvater Jehuda\s des Frommenr'J, das Rabbinatscolleg’mm in Speyer ans. Vor dem Tribuluile'der beiden letzteren wurde einst ein Rechts fall von historischem Interesse entschieden,■ ■Unter den in Mainz im Jahre 109(3 gefallenen Märtyrern befand sieh nämlich nach dem Mainzer Memorbuche* * * * * 6 7) ein Gelehrter Namens Dorvil, dessen Söhne und Tochter das Schicksal ihres Vaters theilten. Letztere war an einen gewissen Men•- von Speyer I, 2S8), und muss dasselbe mit K. Heinrich IV, und nield mit dein bereits am 5. Oft. 105(1 verste!׳Iielren Ileinrieh III., wie Eisenmenger angibt, geführt worden sein. Indessen nannte sieh K. Heinrieh IV. in Erkunden auch zuweilen Heinrich III., wie H rin km ei er in seinem Hand buche der histor. Chronologie S. *242 uachweist und auch aus der weiter unten rnitgetlictheiltcn Urkunde vom 19. Februar 1090 ersichtlich ist. Zunz Zur Geschichte S. 85 ist iai Zweifel, ob unter unserem Kalony mos der Sohn Moscheh’s oder Jchuda’s zu vor״ stehen ist. 6) Vgl. Landsliuth a. a. 0. S. 5. °) Wo hier und im Folgenden keine besondere Quelle angegeben ist, ist der Nachweis in ־Zunz’ bekannten Werken: Zur Gesell, u. Lit. und die synagog. Poesie der Juden, zu finden. 7) Angeführt bei Grätz, Geschichte VI, 428. 10

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