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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1862-01-01 · Heft 4 · p. Seite 151

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
11 (1862)
Issue
Heft 4
Article
[Rezension]
Date
1862-01-01
Page
Seite 151 (sequence 2)
Language
German
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Recensionen und Anzeigen. 151 über den Unterschied des heiligen und königlichen Gewichtes vom gemeinen, im Marktverkehr gebräuchlichen, und über das Verhältnis8 dieses Unterschiedes für die biblische und talmudisehe Zeit. Die aus den sehr verwickelten Angaben der beiden Talmude über diesen Punkt gewonnenen Resultate sind 8. 11 in zwei Reihen übersichtlich geordnet. Nachdem der Herr Verf. noch auf die theils in den lokalen Verhältnissen, theils in dem Steigen der Bedürfnisse bei wachsender Cultur, und Sinken des Preises bei dem vermehrten Zutagefördern des edlen Met alles? theils auch in den geschichtlichen Umwälzungen ihren Grund habenden Veränderungen der Gewichte eingegangen, schliesst er seine Untersuchung über die Gewichte und geht zu den Münzen über. Voran werden Untersuchungen über die versehiedenen Miinzfusse, den palästinensischen, kappadocischen, babylonischen und modischen, und über den Unterschied zwisehen jerusalemischen (d. i. Bar-Kochbaischen) und Provinzial״ münzen geschickt, und hierauf die einzelnen Münzsorten, in welchen der Verf. ein Aufsteigen nach dem Duodecimalsystem erblickt, in ihrer Ausführlichkeit behandelt. Zuerst die Goldmünzen: Dareiken und Golddenare. Unter der letzteren Rubrik findet die schwierige Stelle Bechoroth 50a: דינרא לולליינא טליינא שייפא ihre endgültige Lösung, indem nach der Ansicht des Verf. unter ״ טליינא שריפאtrajanische Restitutionsdenare,1“ d. h. solche Golddenare verstanden sind, welche — wie Plin. hist. nat. 33. 3. 47 angedeutet, und von Mommsen im obengenannten Werke pag. 753 evident nachgewiesen wird — wegen Verschliffenheit des Gepräges von Trajan umgeprägt worden sind.— Die Reihe der Kupfer״ und Silbermünzen beginnt mit der kleinsten Kupferinünze, der Peruta, und zu immer höheren Nominalen aufsteigend, bespricht der Verf. noch 30 Münzsorten, von denen wir nur einige weniger gekannte, der gelungenen etymologischen Lösung wegen, hier aufführen wollen, z. B. קנטלונק? Teruncius, TQL0vy%L0v; 8?חדלס?מסמס. h. חללם? d. i. hordeum; |0לו, *Evvacis; ]שמי? Semuna; לתלפעיק TQQTcaina; (Victoriatus)\ מעות של לוסגנום? Münzen mit Doppelzeichen (dusignum) u. a. m. Soviel ist aus diesen wenigen Beispielen ersichtlich, dass der Herr Verf. mit allein philologischen Apparat an diese Arbeit gehen musste. Nach einigen Schlussbemerkungen über ab gerufene falsche und ungeprägte Münzen beschlies8t der Herr

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