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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1861-01-01 · Heft 12 · p. Seite 468

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
10 (1861)
Issue
Heft 12
Article
Bericht, verlesen bei der jährlichen Sitzung der Société Asiatique, den 29. Juni 1861
Date
1861-01-01
Page
Seite 468 (sequence 6)
Language
German
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468 Bericht, verlesen bei der Sitzung wird wieder aufnehmen können. Der Verwaltungsrath hat sich darauf an die Herren Woepcke und von Klane gewandt, die auch bereitwilligst zugesagt haben, sich mit diesem schwierigen Werke zu befassen, ihre Mitwirkung gibt uns eine genügende Garantie für den Erfolg dieses Unternehmens, dessen Vollendung denHerausgebern wie der Gesellschaft zur Ehre gereichen wird. Die übrigen asiatischen Gesellschaften in Europa haben, gleich Ihnen, fortgefaliren, Asien bekannt zu machen, eine jede in ihrer Sphäre und in der Weise, welche ihr ihre Stellung vorzeichnet. Die asiatische Gesellschaft zu London hat die zweite Hälfte des 17ten Bandes ihrer Zeitschrift veröffentlicht, welche verschiedene Notizen enthält, die sich vorzüglich auf Indien beziehen; ferner die erste Hälfte!des 18ten Bandes, welche vollständig den philologischen und historischen Arbeiten über Babylonien von Rawlinson, Talbot und Tyrwhitt gewidmet ist, sowie der Veröffentlichung der Ueb er Setzung einer assyrischen Keilinschrift von Talbot, Hinks, Oppert und Rawlinson, von welcher schon in einem früheren Berichte die Rede gewesen ist. Die deutsch ־morgenländische Gesellschaft zu Leipzig hat das Ende des 14ten und den Anfang des löten Bandes ihrer Zeitschrift veröffentlicht, welche vorzüglich belehrende Abhand־ lungen über alle Th eile der semitischen und indischen Literatur enthalten. Lewy hat eine sehr bemerkenswerthe Arbeit über die nabatäischen Inschriften zu Petra und am Berge Sinai geliefert; Rosen giebt samaritanische Inschriften; Blau phönizisehe; Zingerle setzt die Veröffentlichung syrischer Gedichte von Johann von Saroug fort; Gutselimid unterwirft die Agricultur der Nabatäer einer sehr strengen Kritik; Mo e gl in g beginnt die Uebersetzung der ״Canarischen Lieder,6‘ deren Text er in seiner schönen Sammlung in Mangalore lithographirter canariscben Arbeiten, vereinigt und veröffentlicht hat. Ich kann im Einzelnen nicht Alles aufzählen, was diese Hefte, so reich an orientalischen Studien und Neuigkeiten, enthalten. Die deutschmorgenländisclie Gesellschaft zu Leipzig schöpft mit vollen Händen aus der Gelehrsamkeit, von welcher Deutschland überstimmt, und kann nicht all den Arbeiten Genüge leisten, die ihr zufliessen. Sie hat, so zu sagen, eine Filiale ihrer Zeitschrift in den ,,Abhandlungen für die Kunde des Morgenlandes“ gegründet, von denen jedes Heft eine Arbeit enthält, deren Umfang die

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