Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 10 (1861)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Zum Verständnis von Midraschstellen
- Date
- 1861-01-01
- Page
- Seite 76 (sequence 2)
- Language
- German
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76 Notizen► onagri et äs Ina genitus omnes antecellit [mdomitate etc.)*) . So paraphrasirt auch Pseuäojon. zu 1. Mos. 36, 24: ענה דארבע ית ערדיא עם אתני (wie schon David Szeberzin verbessert, nicht (עדליא ״Ana begattete wilde Esel mit gewöhnlichen Eselinnen.“ — Die רבנן aber im Midrasch erklären das Wort יכלים für ein aus dem Griechischen und Hebräischen zusammengesetztes Wort המיסל d. 1. 0םל" Halbpferd, also der gewöhnliche Maulesel. In Bereschith rabba c. 50 liest .man: יצ^ הוק לעולכש ניתן חרייה לעולבם, ^כלר ד יצחק הפושיר־־י יו״ר עשרה כנגד עשרת הדברות, צ׳ (in manchen Edit. (הפושית תשעים ואם שרה הבת תשעים שנה תלד, ק' מאה הלבן מאה שנה, ה' כנגד המילה שניתנה לשמונה. Das Wort ,הפושיד hat bereits das Bedenken des Sammlers des Jalkut erregt; er setzt (Jalk. I, 92) für דורייה das Wort דרוריה und dabei wird glossirt הפשרת? als wenn es soviel wie דרוך?,Freiheiten“ bedeute. Auch in einer folgenden Stelle, wo das Esth. 2, 18 befindliche Wort הנחה erklärt wird, ist im dalkut anstatt דלרייה zu lesen דרלריה mit der Glosse הפשרת. — Der Satz אמר ר' יצחק ist im Jalkut weggelassen und stehet dafür blos יצחק (als auf den Namen des Erzvaters sich beziehend); nach. עשרת הדברות ist glossenartig hinzugefügt: שעתירין בניל לקבל,♦ — Die Commentatoren des Bereschith rabba, denen das Wort הפושיה oder הפושית unverständlich war, folgen theils der Leseart des Jalkut, theils versuchen sie andere wenig genügende Erklärungen. Nun ist aber דלרייה ohnstreitig das griech. dcogsd ״Gabe, Geschenk, Ehrengeschenk“ (vgl. auch Leben Abraham’s S. 168, Anmerk. 506), die Leseart ,ררורייר von 18 דרלרt also nicht richtig und ebensowenig die Glosse הפשרת. — Andererseits erscheint es auffallend, dass ein Buchstabe im Namen des Erzvater יצחק auf die Zehn Geb ote gedeutet wird, die einst seinen Nachkommen geoffenbart werden würden (wie Jalkut hinzufügt), während die übrigen Buchstaben seines Namens auf Ereignisse und Thatsachen bezogen werden, die unmittelbar vor oder nach seiner Geburt statthatten. Baschi zu Gen. 17,' 19 hat darum ׳*) Die Lesearten sind bei Plinius verschieden, doch scheint obiger Sinn jedenfalls daraus hervorzugehen.