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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1860-01-01 · Heft 12 · p. Seite 471

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
9 (1860)
Issue
Heft 12
Article
Bericht über die Arbeiten des Verwaltungsrathes der asiatischen Gesellschaft während des Jahres 1859-1860
Date
1860-01-01
Page
Seite 471 (sequence 18)
Language
German
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471 Wissenschaftliche Aufsätze. don oder in Paris Vermittcr zu finden, von solcher Ehrenhaftigkeit und Thätigkeit, daß eine Gesellschaft mit vollständiger Sicherheit ihnen die Aufbewahrung ihrer erscheinenden Druckwerke anvertrauen kann. Die orientalische Gesellschaft in Amerika hat vom sechsten Bande ihres Journals die erste Hälfte veröffentlicht, welche von zwei wichtigen Arbeiten fast gänzlich ausgefüllt wird; die eine von Herrn Khanikof, über die Wasserwaage und die von den Arabern erlangten Resultate, um das absolute Gewicht der einzelnen Körper zu ermitteln. Sie wissen, daß Herr Clement Mullet -in Ihrem Journal denselben Gegenstand nach dem Ah in Akberi behandelt Hot; die neuen Forschungen des Herrn von Khanikof gehen mehr in's Einzelne und sind aus älteren »arabischen Quellen ausgezogen. Die zweite Arbeit ist die Uebersetzung des Surya Siddhanda, die erste, die von diesem für die Geschichte der Wissenschaften so wichtigen Werke gemacht worden ist. Die asiatische Gesellschaft zu London hat die zweite Hälfte des 17ten Bandes ihres Journals erscheinen lassen. Das Coinitö für die Ucbcrsetzungen hat, wie ich glaube, in diesem Jahre nichts veröffentlicht. Es ist sonderbar, daß diese beiden Gesellschaften, die der Wissenschaft wesentliche Dienste geleistet haben, in England so wenig Aufmunterung finden, obwohl gerade dieses Land von Allen das größte Interesse daran hat, den Orient kennen zu lernen; aber der Staat kümmert sich dort niemals um literarische Angelegenheiten, indem ein allgemeines Princip herrscht, in Alles, was Vereine oder Einzelne ausführen können, sich niemals einzumischen, — ein Prinzip, das ich durchaus nicht tadeln will; die Universitäten haben die orientalische Literatur immer vernachlässigt, und das Publikum ist in Betreff derselben sehr gleichgültig.-— Die deutsche morgenländische Gesellschaft hat von ihrem Journal das Ende des dreizehnten und die erste Hälfte des vierzehnten Bandes veröffentlicht. Die darin behandelten Gegenstände sind viel zu zahlreich, als daß ich sie aufzählen könnte; aber es ist kein Heft dieser Sammlung, das nicht Arbeiten von Wichtigkeit für unsere Studien enthielte und das uns nicht mit neuen Namen von Gelehrten, die in den orientalischen Wissenschaften einen Rang einnehmen, bekannt macht. *) *) Des gedrängten Raumes wegen konnte der Schluß des Berichts hier nicht gegeben werden. D. R,

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