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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1860-01-01 · Heft 11 · p. Seite 418

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
9 (1860)
Issue
Heft 11
Article
Die Anklagen gegen die Juden zu Damaskus
Date
1860-01-01
Page
Seite 418 (sequence 2)
Language
German
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leisten. Aber eingedenk der Worte unserer Weisen: כל האומר דבר ב^ם אומךן מביא גאולה לעולם will ich der allgemeinen Anerkennungöf« fentlich anempfehlen den Bankier Chameza Angela zu Damaskus, rvelcher nicht einen einzigen Tag unterlassen hat, sich zu den Ge° fangenen in Damaskus zu begeben, für ihre Nahrung zu sorgen, und ihnen Worte des Trostes zu bringen; den Bankier Camondo zu Eonstantinopel, den Geranten des österreichischen Consulats zu, Damaskus Herrn Elias Joseph, welcher Alles aufgeboten hat, um düs Jntriguengewcbe aüfzüdccken, welches man gegen unser« -armen Müder spinnen wollte. Baron Rothschild zu Paris und Sir Moses Montesiorc haben wie immer ihr warmes menschenfreundliches Wirken aüsgehö'ten,; und Herr von Picciatte zu Bayrut hat nichts unter-!asten, um das Offenbare der Verläumdunst, die man verbreiten wöllM! ans ' Licht zu ziehend Muselmanen wie Christen, alle Rationeuund alle Klassen der Gesellschaft haben gewetteisert nicht zu gestatte», daß unsere Zeit die Verbrechen der Tage erneuern sehe, die Noch Nicht lange hinter uns sind. Mögen Sie diese Zeilen Mit den hier beigefügten Briefen des Getterals von Beaufort, Abd-el-Kadr, der Herren Brant und Wetzstein, EonsülN Englands und Preußens, dem israelitischen Publikum mittheilen. Empfangen Sie die Zeichen u. s. w. Albert Cohn, " Präsident des israel. Wohlthätigkeitsvereins Schreiben des englischen Consuls. - Mein Herr! In Ihrem Schreiben vom Heutigen Datum wünschen Sie, daß, ich angebe, was mir von dem Verhalteu der jüdischen Gemeinde Während'des letzten Busbruches gegen die Christen bekannt ist. Ich weiß; daß mehrere der vorzüglichsten Mitglieder sich in di« Häuser der Muselmanen flüchteten, aus Furcht umgebracht zu werden, wenn sie in den ihrigen verblieben. Ich weiß nicht, daß Jemand aus Ihrer ׳ Nation überführt wurde, auf einer Beleidigung gegen die Ehristen ergriffen worden zu sein. Es -wurden zwar Manche desssn' beschuldigt und ins Gefängniß geworfen;׳ allein Seine- Ex» cellenz Fuad Pascha wurde ersucht, sie genau zu verhören und wenn ste unschuldig -werden befunden werden ihre Entlassung anzuordnen׳, welches , wie ich glaube, schon geschehen ist, oder auf dem Punkto ist, zu geschehen. , ' i - ׳

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