Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 8
- Article
- Alexandrinische Messiashoffnungen
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 295 (sequence 11)
- Language
- German
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Alexandrinische Messiashoffnungen. 295 Wird es entrinnen auch dem Joche, das Sclaven gebühret. ־ Aber es wird das Geschlecht der gottlosen Männer bis dahin Währen, bis dieses Ende der Tag des Schicksals genommen. 570 Denn nicht werdet dem Herrn ihr opfern bis Alles gescheh'n ist. Was der alleinige Gott beschließt, daß es sich erfülle, Das wird Alles erfüllt: es liegt ein gewaltiger Zwang drauf. Später jedoch wird ein heilig Geschlecht gottesfürchtiger Menschen Da sein, die sich dem Rath und dem Sinn des Höchsten ergeben, 575 Welche verherrlichen rings den Tempel des mächtigen Gottes Mit Trankopfern und Duft und heiligen Hekatomben, Opfern von wohlgemästeten Stieren und trefflichen Widdern, Erstlingsschaafen und auch von fetten Zicklein der Lämmer. Auf dem großen Altar darbringend in heiligem Sinn. 580 Und in Gerechtigkeit und im Besitz der Gesetze des Höchsten Werden die Glücklichen Städte und fettes Gelände bewohnen Und erhöhet vom Unsterblichen werden sie selbst sein Propheten Und zu den Sterblichen all werden große Freude sie bringen 9). Denn verständige Einsicht hat Gott nur ihnen gegeben,- 585 Ihnen gegeben Treue und trefflichen Sinn in die Brust; Ihnen, die nicht mit eitlem Trug die Gebilde der Menschen Goldene oder von Erz, von Elfenbein oder von Silber, Oder die Bilder von Holz oder Steinen hinfälliger Götzen, Oder von Thon, mit Mennig gefärbt, thierähnliche Bilder SSO Ehren, wie immer der Mensch in eitelem Sinne es treibet. Sondern welche zum Himmel die reinen Hände erheben Früh vom Lager, immer rein waschend mit Wasser die Hände; Welche Gott den unsterblichen, ewigseienden, großen Ehren, dann die Eltern und eingedenk sind vor Allem SS5 Jener Menschen, die ein keusches Lager besitzen, Auch sich nicht unrein vermischen mit männlichen Kindern, Wie die Phönicier thun, die Egypter und auch die Lateiner. Griechenland auch das gedehnte und sehr viele andere Völker, Perser und Galater und ganz Asien, die überschreiten 000 Gottes heilig Gesetz, des unsterblichen, das sie verachten, Dafür wird der unsterbliche Gott alle heimsuchen Mit Unheil und Hunger und auch mit Leiden und Seufzern, Mit Kriegsnvth und Pest und Thränen auspressenden Schmerzen, Weil den Unsterblichen, den Erzeuger der sämmtlichen Menschen 605 Sie nicht verehren wollten, sondern Götzen verehrten, Bilder von Händen gemacht, welche einst die Sterblichen selber