Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Der Eid der Ärzte in dem Sefer refuot des Asaf ha-Jehudi
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 202 (sequence 2)
- Language
- German
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202 Kunst nicht zum Schaden ihrer Mitbürger benutzen wollen, ist leicht . denkbar. Der Eid — das moralische Band der Gesellschaft—wurde frühzeitig dazu gebraucht, Schon Hippokrates erwähnt den Erd der Aerztc, Veral. Scharastans (deutsche Uebersetzung bon Haarbrücker II, S. 149, vergl. auch die Note des Mebersetzers S;, 428. Jbn Oseib a führt einen Eommentar des Galenus zu diesem Eid an (Foninal asiatique 1854, S. 242).. Dieser Commentar hat, wie der Uebersetzer daselbst bemerkt, sich nicht erhalten. Wir lassen hier, als ein interessantes Document für die Geschichte der Medicin, diesen Eid aus dem Buch des אסף היהודי in der -Coll, Oppenh. No. 1645 folgen, (eine Handschrift dieses Werkes befindet sich-auch in München No. 231). -.מימן המ״ג וזאת חברית: אשר ברת.אסף •בן■ברכיה ו י וחי ן ב ןזבדא עם תלמידיהם (9(ישביעום׳בדברי האלה <, אל תצודו להמית כל נפש במשתה עיקר ואל תשקו.: אשה הרה לזנונים .להפיל2 3 4) , ואל תחטודו כל יופי תואר בנשים לנאפה בהם. ואל תגלו. את סוד ארם אשר האמין לכם. ואל הקהו כל כופר לתבל וולהשחית. ואל תקשילוו לבבכם מלחמול על דל ואביון לרפא. ואל. תאמרו על רע •טוב ועל טוב רע. ואל תלכו בחוקות מכשפים לחבר ולנחש להפריד איש מאשת חיקו או אשה v מאלוף.׳נעוריה. י ולא-לחמוד הון יקר וכל כופר לעורת.אות ומה. ולא 5. להחע|־ בכל עבודת אלילים לרפא בהם. ולא להבטיח בכל דברי עבודתם לרפאות כי" אם לשקץ ולתעב ולשניאיאת כל עובדיהם והבוטחים בהם והמבטיחים בהם כי כלם תוהו ולא מועילים כי איו המה ושעירים רוחות מתים המה את פגריהם לא יושיעו ואיך יוכלו להושיע את החייסת).;. :; . 2) Das talmudische *?הום ש vergl. Glossar zu unserer Blumenlese Art. 3) Abortiv -Mittel. Das vorhergehende kann auch reizende Mittel bedeuten (^.xbroälseaea). 4) Und folgende Verpflichtung legten Asaph ben Berachjah und Jochanan ben Sabda ihren Jüngern auf, und ließen sie durch einen Eid bekräftigen: kein Leben zu zerstören durch Verabreichung eines Entmannungskrankes: einer Ehebrecherin kein Abortiv mittel zu geben; kein Gelüste zu tragen nach schönen Weibern, und sie nicht verfühvm; k'ein anvertrautes^Geheimniß Fremden mitzutheilen; keine Bestechung zu nehmen, um Jemanden zu verletzen oder zu beschädigen; dem Armen und Unbemittelten nicht hartherzig die ärztliche Hülfe zu entziehen; nicht Schädliches für heilsam, und Heilsames für schädlich zu erklären; nicht Geheimmtttel und Schwarzkunst anzuwenden, um Mann und Weib zu entzweien; nicht aus Ehrgeiz und Habsucht unkeuschen Gelüsten Befriedigung zu verschaffen; die heidnischen Cultusgebräuche nicht als Heilmittel anzuwenden. Niemanden zu denselben Vertrauen einzuflößen; zu fliehen und zu verabscheüen und M hassen Alle, die dieftm